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| Kritik über ZEN und Buddhismus !
"Und ich möchte die Frage stellen nach der ganzen institutionalisierten Bestätigung der Erleuchtungserfahrung
(oder Kensho in japanischer Zen-Tradition), die so sehr gepriesen und gesucht wird in den Zen-Traditionen,
die von Japan nach Amerika gebracht wurden.
Ist es wirklich Erleuchtung, wenn sie verwendet wird wie ein Hochschuldiplom oder eine ähnliche Leistung,
um den eigenen Studien innerhalb einer vorgegebenen Struktur Bedeutung und Prestige zu verleihen."
"Was könnte absurder sein, als diesen ganzen Unsinn im Westen in der Maske von 'Zen' einzuführen?
Was haben Übertragungs- Linien und spaltendes Sektenbewußtsein mit Buddhismus zu tun?"
Gibt es wirklich Kritik an ZEN und am Buddhismus?
"Bald durchschaute ich die ganze Hirachie des Zens.
Die Oberen des Dojos stolzierten in ihrenfarbigen Robben und igniorierten uns Anfänger total.
Beim servieren des Essens wurden sie zuerst bedient. Sie waren freundlich aber sehr distanziert.
Es gab viele die rauchten und Alkohol tranken. Aber das sei kein Problem, wurde mir versichert.
Es sei nur wichtig, dass man das Ziel habe aufzuhören und es immer wieder versuche.
Eine etwas fadenscheinige Erklärung. Es roch förmlich nach Zengestank."
"Die Lehre des Zen ist fadenscheinig, da sie einem erst als ganz nüchterne , bodenständige Meditationspraxis verkauft wird,
aber um so tiefer ich mich auf die Zen-Übungen und auf einen Zen-Lehrer einlasse, um so mehr wird die Unterminierung des Selbstvertrauens,
durch unterschwellige Manipulationen des Lehrers, ...
Das Vertrauen des Schülers zum Lehrer wird missbraucht, in dem der Schüler mit Zuckerbrot und Peitsche klein gehalten wird.
Kritische Fragen des Schülers werden belächelt und als 'begrenzten Geist' ausgelegt, schweigen wird mit Integration in die Gruppe belohnt."
Ich möchte mich schon vorab entschuldigen, bei neuen ZEN-Interessierten und solchen die es nicht besser wissen konnten.
Wenn ich euch mit diesen kritischen Informationen einige Illusionen raube,
dann ist dies genau das was Buddha wollte: werdet euch eurer Illusionen bewusst und befreit euch damit von Leiden!
"Ein 'Zen'lehrer aus Glassmans Schule, ebenfalls US-Bürger und längst als - durchaus fähiger
- Reiseschriftsteller bekannt, veranstaltet unterdessen meditative Luxussafaris in Afrika... "
"Da die heutigen Zen-Priester im allgemeinen nicht über Bildung und Wissen verfügen,
sind sie nicht in der Lage, unabhängig über Dinge nachzudenken und ihre eigene unabhängige Meinung zum Ausdruck zu bringen.
Dies ist eine große Schwäche."
Folgende kritische Themen scheinen mir in diesem Kontext wichtig, über welche ich auf diesen Unterseiten näher informieren werde:
"Ein großer Prozentsatz der Westler, die sich vom tibetischen Buddhismus angezogen fühlen,
ist erstaunlich autoritätshörig bzw. -gläubig.
Angesichts der katholischen Kirche kommen heutzutage höchstens noch fünf Prozent der Gläubigen auf die Idee,
dass die Spitzen der geistlichen Hierarchie, etwa der Papst und die Kardinäle,
aufgrund göttlichen Ratschlusses gleichzeitig diejenigen sind, welche die Lehren des Christentums am tiefsten verwirklicht haben.
Den meisten Katholiken (den Nicht-Katholiken sowieso) würde so eine Idee lächerlich, dumm und rückständig erscheinen."
"Es gab himmelschreiendes Unrecht, die tiefe Ergebenheit in den Buddhismus hatte auch Schattenseiten,
Äbte bereicherten sich und unterdrückten teilweise die Gläubigen."
"Ich denke, es geht eher um das Problem, wie man die Idee von Perfektion mit der Beobachtung von fragwürdigem Verhalten in Übereinstimmung bringt.
Ein Verständnis des 'erleuchteten Gurus' ist, daß alles an seinem Verhalten, ganz gleich wie merkwürdig oder unmoralisch, ein Ausdruck von Erleuchtung ist.
Diese Sicht mag in der tibetischen Gesellschaft aufrecht zu erhalten gewesen sein, wurde sogar gefördert,
aber ich denke, es ist sicher, daß die westliche Gesellschaft sie nicht aufrecht erhalten kann."
Für anhaftende Buddhisten und unverbesserliche Kritiker: "Der (buddhistische!) Lamaismus, hielten die SPD-Frauen ihrem Parteifreund Schily entgegen, sei "geprägt von Gewalt und Unterdrückung der Bevölkerung, Dämonenglauben, systematischem Missbrauch kleiner Kinder und frauenverachtenden Ritualen"".
"Das buddhistische Establishment, das Angst hat, seine Macht zu verlieren, redet da natürlich sehr schnell von einer Verwässerung der wahren Lehre.
Reformen sind darum nicht so einfach durchzusetzen.
Da wird sehr schnell auf die Reinheit der Lehre gepocht.
Wo es um die Aufrecherhaltung von Systemen geht, wird sehr schnell mit der "Reinheit der Lehre" argumentiert.
Dabei geht es nur um machtpolitische Fragen."
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