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Kritik über ZEN und Buddhismus !

"Und ich möchte die Frage stellen nach der ganzen institutionalisierten Bestätigung der Erleuchtungserfahrung (oder Kensho in japanischer Zen-Tradition), die so sehr gepriesen und gesucht wird in den Zen-Traditionen, die von Japan nach Amerika gebracht wurden. Ist es wirklich Erleuchtung, wenn sie verwendet wird wie ein Hochschuldiplom oder eine ähnliche Leistung, um den eigenen Studien innerhalb einer vorgegebenen Struktur Bedeutung und Prestige zu verleihen."
Meister Claude AnShin Thomas

"Was könnte absurder sein, als diesen ganzen Unsinn im Westen in der Maske von 'Zen' einzuführen? Was haben Übertragungs- Linien und spaltendes Sektenbewußtsein mit Buddhismus zu tun?"
WER ÜBERTRÄGT WAS?

Gibt es wirklich Kritik an ZEN und am Buddhismus?
Nachdem diese Web-Seite schon weitgehend fertig erstellt war, sammelten sich bei mir immer mehr kritische Informationen zum Zen- und Buddhismus-Umfeld an. Ich bin zwar ein "glühender" ZEN-Lehrer, aber darf ich deswegen berechtigte Kritik und existierende Gefahren so einfach verschweigen, ja unterdrücken?
Das ist einfach nicht mein Stil, mit einer geschönten buddhistischen Scheinwelt, neue Anhänger zu werben, die dann die Wahrheit erst später erfahren, evtl. wenn es schon viel zu spät ist. Ich werde hier auch die mir bekannten kritischen Themen von innerhalb und ausserhalb des Buddhismus ansprechen. Dazu werde ich auch auf weitergehende Informationen (von häufig "Insidern") verweisen - jeder möge sich über diese einzelnen Themen weiter informieren und sich eine eigene Meinung bilden!
Ich halte es hier ganz mit dem ZEN-Meister Brad Warner: "Ich mache es hauptsächlich, um fromme Buddhisten zu ärgern!".

"Bald durchschaute ich die ganze Hirachie des Zens. Die Oberen des Dojos stolzierten in ihrenfarbigen Robben und igniorierten uns Anfänger total. Beim servieren des Essens wurden sie zuerst bedient. Sie waren freundlich aber sehr distanziert. Es gab viele die rauchten und Alkohol tranken. Aber das sei kein Problem, wurde mir versichert. Es sei nur wichtig, dass man das Ziel habe aufzuhören und es immer wieder versuche. Eine etwas fadenscheinige Erklärung. Es roch förmlich nach Zengestank."
Rückschau eines Zenschülers

"Die Lehre des Zen ist fadenscheinig, da sie einem erst als ganz nüchterne , bodenständige Meditationspraxis verkauft wird, aber um so tiefer ich mich auf die Zen-Übungen und auf einen Zen-Lehrer einlasse, um so mehr wird die Unterminierung des Selbstvertrauens, durch unterschwellige Manipulationen des Lehrers, ... Das Vertrauen des Schülers zum Lehrer wird missbraucht, in dem der Schüler mit Zuckerbrot und Peitsche klein gehalten wird. Kritische Fragen des Schülers werden belächelt und als 'begrenzten Geist' ausgelegt, schweigen wird mit Integration in die Gruppe belohnt."
Ein ZEN-Aussteiger berichtet ...

Ich möchte mich schon vorab entschuldigen, bei neuen ZEN-Interessierten und solchen die es nicht besser wissen konnten. Wenn ich euch mit diesen kritischen Informationen einige Illusionen raube, dann ist dies genau das was Buddha wollte: werdet euch eurer Illusionen bewusst und befreit euch damit vom Leiden!
Auch wenn es in den verschiedenen buddhistischen Richtungen und gerade auch in den letzten jahrzehnten im ZEN enorme Fehlentwicklungen gab und gibt, so ist doch nach ca. 2500 Jahren Entwicklung der Buddhismus insgesamt noch sehr positiv zu sehen und er hat über die Jahrhunderte immer wieder "Selbstheilungskräfte" entfaltet. Im Vergleich mit den Kreuzzügen der Christlichen Kirchen, der weltweit mit Gewalt voran getriebenen Zwangsmissionierungen, der Hexenverbrennungen und des Machtmissbrauchs durch Äbte, Bischöfe und Päpste, den sexuellen Misständen bis hin zu den Skandalen der Vatikanbank, dagegen sehe ich den Buddhismus insgesamt noch als sehr positiv und empfehlenswert.

"Ein 'Zen'lehrer aus Glassmans Schule, ebenfalls US-Bürger und längst als - durchaus fähiger - Reiseschriftsteller bekannt, veranstaltet unterdessen meditative Luxussafaris in Afrika... "
Buddha Goes West

"Da die heutigen Zen-Priester im allgemeinen nicht über Bildung und Wissen verfügen, sind sie nicht in der Lage, unabhängig über Dinge nachzudenken und ihre eigene unabhängige Meinung zum Ausdruck zu bringen. Dies ist eine große Schwäche."
in den Nachkriegschriften von D. T. Suzuki

Folgende kritische Themen scheinen mir in diesem Kontext wichtig, über welche ich auf diesen Unterseiten näher informieren werde:

  • Frauen im Buddhismus - Buddha zu Frauen
  • sexueller Missbrauch im Buddhismus - heute
  • Sektenstrukturen im negativen Sinne
  • Buddhisten und das Thema Gewalt
  • ZEN-Meister im 2. Weltkrieg
  • "christliches" ZEN
  • Alkoholsucht und Drogenmissbrauch

"Ein großer Prozentsatz der Westler, die sich vom tibetischen Buddhismus angezogen fühlen, ist erstaunlich autoritätshörig bzw. -gläubig. Angesichts der katholischen Kirche kommen heutzutage höchstens noch fünf Prozent der Gläubigen auf die Idee, dass die Spitzen der geistlichen Hierarchie, etwa der Papst und die Kardinäle, aufgrund göttlichen Ratschlusses gleichzeitig diejenigen sind, welche die Lehren des Christentums am tiefsten verwirklicht haben. Den meisten Katholiken (den Nicht-Katholiken sowieso) würde so eine Idee lächerlich, dumm und rückständig erscheinen."
Tibet Forum

"Es gab himmelschreiendes Unrecht, die tiefe Ergebenheit in den Buddhismus hatte auch Schattenseiten, Äbte bereicherten sich und unterdrückten teilweise die Gläubigen."
Dalai Lama

"Ich denke, es geht eher um das Problem, wie man die Idee von Perfektion mit der Beobachtung von fragwürdigem Verhalten in Übereinstimmung bringt. Ein Verständnis des 'erleuchteten Gurus' ist, daß alles an seinem Verhalten, ganz gleich wie merkwürdig oder unmoralisch, ein Ausdruck von Erleuchtung ist. Diese Sicht mag in der tibetischen Gesellschaft aufrecht zu erhalten gewesen sein, wurde sogar gefördert, aber ich denke, es ist sicher, daß die westliche Gesellschaft sie nicht aufrecht erhalten kann."
June Campbell

Machtmissbrauch von buddhistischen (ZEN-) Klöstern:
Sowohl die Klöster in China, als auch später in Japan, sammelten einen ungeheuren Reichtum und entwickelten eine grosse wirtschaftliche und politische Macht. In China wurden so viele buddhistische Statuen (aus Metall) für Klöster gegossen, dass zeitweise das Metall ausging um Münzen pressen zu können. Letztendlich führte der Reichtum der chinesischen Chan-Klöster dazu, dass der Start verarmte, eine allgemeine Abneigung gegen den (fremden) Buddhismus aufkam und man im Namen des Konfuzianismus dann tausende Klöster vernichtete.

"... führte indessen dazu, dass buddhistische Temple vielfach weniger Stätten religiöser Übung, sondern als Kontrollinstanzen des Staates und der Klerus als dessen wohlgenährte Handlanger wahrgenommen wurden, während das Volk unter Abgabenlast und Armut litt."
Japanischer Buddhismus und Zen

Für anhaftende Buddhisten und unverbesserliche Kritiker:
Dies ist eine private Web-Seite. Ich mache hier auf diesen Seiten intensiv von meiner Meinungsfreiheit gebrauch, welche mir hier in Deutschland garantiert ist. Ich halte mich hier ganz an das Buddhawort: keine schöne Reden, sondern wahrhafte Reden. Die hier aufgeführten Sachverhalte kann ich nie vollständig und auch nie endgültig darstellen - dies möge jeder meiner Kritiker beachten. Ich erlaube mir aus der vielzahl der kritischen Informationen jene zu verwenden, welche in ein auch wissenschaftliches Gesamtbild passen und eine immanente Logik aufweisen.

"Der (buddhistische!) Lamaismus, hielten die SPD-Frauen ihrem Parteifreund Schily entgegen, sei "geprägt von Gewalt und Unterdrückung der Bevölkerung, Dämonenglauben, systematischem Missbrauch kleiner Kinder und frauenverachtenden Ritualen"".

Interessante Links: Tolerant ist nicht, wer Missstände ignoriert
Das Ethik-Portal zu ZEN
Kindesmissbrauch und Giftgas
ZEN-Meister Kopp aus Wiesbaden bedroht mit Pistole Schüler ...
Es ist nicht alles Gold, was glänzt - wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele ins Nirvana springt
Literaturkritiken zum Buddhismus
Kritische Reflexionen über den Theravâda und Plädoyer für einen Neuen Buddhismus
DIE ZEIT: Zen und Zorn
die Praxis der Gewalt als erlaubtes negatives Vorbild im tibetisch-tantrischen Buddhismus / Lamaismus
Schweizer Religionswissenschaftler Prof. Georg Schmid: Schattenseiten des tibetischen Buddhismus
Die Ethik des Zenbuddhismus in Japan
Buddhismus auf Abwegen
Prüfe und achte den Meister
Beleg über das Anhaften von Meistern, die sich noch Roshi schimpfen und als "Diktator" auftreten wollen ...
Licht und Schatten des Buddhismus
Buddhismus, Kritische Anmerkungen
vier hauptsächliche Problembereiche, in denen Lehrer und Gemeinschaften am häufigsten in Schwierigkeiten geraten

Lama oder Nicht-Lama, das ist hier die Frage
Die schmuddelige Politik des tibetanischen Buddhismus
Einführung in den Tibetischen Buddhismus
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Vor Buddha in Demut verneigen?
Besuch im Kloster Plum Village - Missstände und Ignoranz
Die CIA, der Dalai Lama und die Unabhängigkeit Tibets
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Tantra - Tibetischer Buddhismus
Der frühere Buddhist und britische Tibetologe Prof. Paul Williams
Der Dalai Lama war nicht in Wacken
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Kritik an den Ordensregeln

"Das buddhistische Establishment, das Angst hat, seine Macht zu verlieren, redet da natürlich sehr schnell von einer Verwässerung der wahren Lehre. Reformen sind darum nicht so einfach durchzusetzen. Da wird sehr schnell auf die Reinheit der Lehre gepocht. Wo es um die Aufrecherhaltung von Systemen geht, wird sehr schnell mit der "Reinheit der Lehre" argumentiert. Dabei geht es nur um machtpolitische Fragen."
Zen-Lehrer Marcel Geisser

"... alles worum es geht, ist die Wahrheit auszusprechen über das, was wir sehen und fühlen, dass es in unserer Welt geschieht. Das ist nicht immer angenehm, aber sehr gesund. Wenn wir uns einfach an das halten, was wir sehen, spüren und wissen, über all das, was in unserer Welt geschieht, dann macht uns das authentisch ..."
German Journal Buddhismus Aktuell, Juli 2009