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Philosophie des ZEN-Buddhismus

Mein
ZEN-Spruch  
des Tages:

Willigis Jäger


Buddha Sakyamuni jedoch wollte keine Religion gründen; im Gegenteil, er betonte die Nutzlosigkeit religiöser und ritueller Übungen.

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Theorie, Philosophie und Anschauung von ZEN !

"Das Zen wendet sich gegen versteinerte Bräuche und Kultpraktiken, die den Blick auf was Wesentliche verhindern. Buchstabengelehrtheit und Dogmatismus wirft es über Bord, um den Geist frei zu machen für die Erleuchtung ..."
Hans Wolfgang Schumann in seinem Buch Buddhismus.

Verfall des ursprünglichen Buddhismus
Durch die religiöse Aufblähung des Buddhismus und den vielen entstandenen Gottheiten, hat(te) sich dieser von den ursprünglichen Lehren Buddhas weit entfern. Dies war sicher auch die Motivation sich von diesen Neuerungen ab zu kehren und zu einem ursprünglichen Leben und den ursprünglichen Lehren Buddhas zurück zu kehren. So kam die CHAN-Bewegung in China auf.

"... es gibt keine Lehre, die in Worte gefasst werden kann. Da nichts weiter zu sagen ist, ist die Versammlung geschlossen"
so hat Huang-po ehrlich seine Lehre dargelegt.

Aufkommen des Chan in China:
Wie Huang-po in dem Zitat bemerkt, ist ZEN nicht zum Diskutieren, zum Hinterfragen oder zum Analysieren da - es geht einzig und alleine darum die Wirklichkeit zu erfahren, "ungeschminkt" und direkt. Schüler tun sich hier immer schwer, wenn sie den Meister um wortreiche Erklärungen bitten - die Wahrheit, die der Meister erfahren hat, lässt sich nicht in Worten ausdrücken. Umso mehr der Schüler erfragt, umso mehr Halbwahrheiten wird er erfahren und wieder missverstehen - Worte führen beim ZEN nicht zum Ziel!

"Wenn du einen Finger siehst, der auf den Mond zeigt, ist es doch klüger, den Mond anzuschauen als den Finger."
aus dem Buch Tausend Wege zum ZEN - David Baird

Der Taoismus im ZEN:
Was viele übersehen oder als nicht-bedeutend vernachlässigen, sind die sehr wesentlichen Konzepte des Taoismus von Laotse, die in den Chan eingeflossen sind oder mit grundlegenden Themen des Buddhismus übereinstimmten. Wesentlich in China war das "TAO" oder auch "DAU" das Laotse im "Taoteking" hinterlassen hat. Hier ist ganz wesentlich "in das Tao einzugehen", sich in den Lebensfluss und das Sein zu integrieren. Nachfolgendes Zitat ist gar nicht aus dem Taoismus spiegelt aber die Ansicht des Tao und das erleuchtete Leben im ZEN wieder:

"... dass die Zeit nicht schnell und auch nicht langsam vergeht. Wir laufen nur zu schnell oder zu langsam an ihr vorbei."
von Prof. Dr. Karlheinz A. Geissler

Im ZEN geht es darum (wie in vielen anderen Religionen auch) den höchsten geistigen oder Wesenszustand zu erreichen. Im ZEN liegt dieser nicht in der Weltabgewandheit, in einem Einsiedlerleben an einsamen Orten, sondern bedeutet, mitten im Leben zu sein, ohne Verblendungen, ohne Illusionen, ohne Einbildungen, ohne Vorurteile, ohne der Welt sein eigenes ich "aufdrücken" zu müssen. Ein ZEN-Meister/-Erleuchteter lebt einfach mitten in der Welt - also eine ganz realitätsbezogene "Religion".

"Die fünfte Stufe ist es, wenn der Mensch allenthalben in sich selbst befriedet lebt,
still ruhend im Reichtum und Überfluss der höchsten unaussprechlichen Weisheit.
Die sechste Stufe ist es, wenn der Mensch entbildet ist und überbildet von Gottes Ewigkeit
und gelangt ist zu gänzlich vollkommenem Vergessen vergänglichen und zeitlichen Lebens
und gezogen und hinüberverwandelt ist in ein göttliches Bild, wenn er Gottes Kind geworden ist."
Meister Eckehart aus "Vom edlen Menschen"

Dieses Zitat beschreibt exakt die 2 zusätzlichen "Seins-Ebenen" welche ZEN uns erschliesst. Wir sehen, die Konzepte von ZEN sind nicht einmalig und sind auch in anderen Kulturkreisen "entdeckt" worden. Hätte Meister Eckehart im fernen Osten gelebt, wäre er wohl auch ein bedeutender ZEN-Meister geworden.

"Wer sich ernsthaft für Zen interessiert, der sollte einen klaren Weg gehen, bei dem vom Verstand über die Seele bis zum Körper ein Großputz erfolgt und aller Ballast über Bord fliegt.."
Christoph Jantzen zum friedlichen ZEN?

Viele sehen als Ziel des ZEN Samadhi oder Nirvana, aber das ist erst die vorletzte Stufe nach Meister Eckehart. Sicher gibt es viele Erleuchtete, welche abgeschieden in einer Höhle oder Hütte, fern der Gesellschaft diesen Zustand auskosten müssen. Aus Sicht des ZEN haftet man damit an dieser Stufe noch immer an. ZEN geht den Schritt vom Nichts wieder zurück in die Welt. Wenn Du morgen auf Deinem Weg durch den Alltag einem ZEN-Meiter begegnest, dann wirst Du ihn (als solchen) erst einmal gar nicht erkennen, nach aussen ist ein ein Mensch wie Du und ich.
Für einen ZEN-Schüler gibt es 3 Entwicklungsstufen der Wahrheit und des Seins:

  • zuerst ist weiss, weiss und schwarz, schwarz
  • dann wird weiss zu schwarz und schwarz zu weiss
  • und letztendlich ist weiss wieder weiss und schwarz wieder schwarz

Du stehst genau wieder dort, wo Du ursprünglich warst - nur mit einem neuen Hintergrund, einer anderen Wahrnehmung und einem absolut freien Erleben und Denken!

"Es gibt noch einen anderen Weg, der Wirklichkeit gegenüberzutreten,
der vor oder nach den Wissenschaften kommt.
Ich nenne ihn Zen."
Daisetz Teitaro Suzuki

Ethische Grundregeln im Buddhismus:
Ähnlich wie in anderen Religionen gibt es auch im Buddhusmus ethische Grundregeln, die sich jeder selbstverpflichtend setzt. Die 5 Silas sind "Tugenden" und (übliche) Regeln für eine glücklichere und ethische Welt:

  • Nicht zu töten oder zu verletzten - weder Mensch noch Tier!
  • Nichts stehlen, nichts wegnehmen - nur das was freiwillig gegeben wird, Grosszügigkeit!
  • Keinen unrechten Wandel, keine exzessive Sennenlust und sexuelle Verantwortung.
  • Nicht lügen, keine falsche Rede, und wohlwollend sprechen.
  • Keine berauschenden Substanzen, die das Bewusstsein trüben oder den Geist verwirren.

"Es ist in Wahrheit doch so: Indem wir am System des Konsumdenkens teilhaben, verletzen wir bereits die erste, zweite und dritte Regel. Der vierten Regel zu folgen, das heißt unschickliche Rede zu vermeiden, ist ebenfalls sehr schwer. Denken wir nur an all die Werbung und politische Propaganda, an all die Lügen und Übertreibungen in den Medien und in der Erziehung. Wir haben all dies zu hinterfragen, selbst wenn es legal zugeht. Die Buddhisten haben es in Asien bisher bevorzugt, mit dem Staat und dem Rechtssystem Seite an Seite zu koexistieren. Ich denke, wir müssen diese Haltung überprüfen."
Sozial engagierter Buddhismus mit Sulak Sivaraksa

"Die Ethik des Zen ist eine Situationsethik ... Das macht es schwierig, dem Zen irgendwelche ethischen Systeme oder Theorien zu entziehen. Das macht ihn aber andererseits empfänglich für eine sich stetig wandelnde Welt und Gesellschaft und fähig, auf die Fragen und Nöte eines technologischen Zeitalters in Auslegung der alten Regeln zu reagieren."
Die Ethik des Zenbuddhismus

Keine Esoterik - nur Exoterik!
Buddha hat seinen Anhängern keinerlei Geheimnisse übertragen und keine geheime Lehre geschaffen, auch keine "übersinnlichen" Kräfte benutzt oder dies gelehrt. Buddhas Lehre war für jeden einsehbar, war logisch, hat auf der (eigenen) persönlichen Erfahrung basiert. Auch die häufig so bezeichnete Übertragung der Lehre von Geist zu Geist, meint "nur" ein gleiches Verständnis und Erleben der (neuen) Wirklichkeit von ehemals Meister und Schüler, nun auf "gleicher" Ebene.

"...dass Rinzai, als er letztlich nach langem und eifrigen Ringen erwachte, das berühmte 'Ah, ist das alles, was es mit Ôbakus Buddha Dharma auf sich hat?' ausstieß. Das ist die Übertragung. Aus der Distanz mag das ziemlich prächtig und mystisch sein, aber der unschätzbare Schatz ist nur gewöhnlich und alltäglich, wenn man auf ihn einen Blick aus der Nähe werfen konnte."
WER ÜBERTRÄGT WAS?

"Der Buddhismus ist gottfrei, also kann es nichts geben, zu dem sich eine mystische Verbindung herstellen ließe. Die Gleichsetzung des Buddhismus mit Esoterik und Mystik ist das größte aller Missverständnisse."
aus Buddhismus: 20 weit verbreitete Missverständnisse

Interessante Links: Buddhistische Ethik und Gesellschaft
Schopenhauer und Buddhismus
Schopenhauer - Zen: Die Lehre des Nicht-Lehrbaren
Francesco Ficicchia: Buddhismus - 20 weitverbreitete Missverständnisse
Buddhismus als Antwort auf die Popkultur
Stille und Leere im Zen-Buddhismus


Ein Mönch fragt: "Was beduetet das: heilig zu sein?"
Meister Joshu antwortet: "Einen Berg Scheiße in einer klaren Ebene zu versenken."
Der völlig verdutzte Mönch bat: "Bitte, Meister, erklärt das."
Meister Joshu rief: "Hör auf mein Hirn zu ficken."