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Erleuchtete Meister im Zen Buddhismus

Mein
ZEN-Spruch  
des Tages:

David Baird


Wenn du dich auf einem Weg zum Zen befindest, dann gehst du garantiert in die falsche Richtung.

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ZEN-Meister und sonstige Titel !

"Und ich möchte die Frage stellen nach der ganzen institutionalisierten Bestätigung der Erleuchtungserfahrung (oder Kensho in japanischer Zen-Tradition), die so sehr gepriesen und gesucht wird in den Zen-Traditionen, die von Japan nach Amerika gebracht wurden. Ist es wirklich Erleuchtung, wenn sie verwendet wird wie ein Hochschuldiplom oder eine ähnliche Leistung, um den eigenen Studien innerhalb einer vorgegebenen Struktur Bedeutung und Prestige zu verleihen."
Meister Claude AnShin Thomas

"Was könnte absurder sein, als diesen ganzen Unsinn im Westen in der Maske von 'Zen' einzuführen? Was haben Übertragungs- Linien und spaltendes Sektenbewußtsein mit Buddhismus zu tun?"
WER ÜBERTRÄGT WAS?

ZEN-"Meister"!?
Nachdem es so viele Missverständnisse und Vorurteile von ZENlern über ZEN-Meister gibt, sollte sich doch jeder Interessierte einmal die Fakten zu Gemüte führen und dann vielleicht darüber dann etwas menschlicher, wirklichkeitsnäher und weniger verblendet reflektieren.

"Einst fragte ein Schüler seinen Meister: "Warum gibt es in diesem Land viele mittelmässige Lehrer die soviele Schüler anziehen und die wahren Lehrer werden nicht verstanden?"
Der Meister: "Ein leichtes Mädchen zieht viele Männer an und ein Misthaufen viele Fliegen."
Ursprung unbekannt ...

ZEN -Meister, -Lehrer, -Priester, Roshi, Osho, ...
Meist wird nur das Wort ZEN-Meister für einen "Guru" im Zen benutzt. Vielen werden sicherlich auch schon die einen oder anderen Begriffe aus der Überschrift begegnet sein ... aber, dass das was dahinter steht verschieden ist, scheinen nur wenige wirklich zu realisieren. Ich möchte hier nicht alle Begriffe aufzählen, die es im Rahmen von ZEN geben kann - das ist fast unmöglich. Zumal es auch von Land zu Land wieder unterschiedliche Begriffe für denselben Status geben kann. Auch können diese Begriffe im Laufe der Jahrhunderte Wandlungen in ihren Ausprägungen erfahren haben. Und z.B. könnte auch ein ZEN-Meister als ZEN-Priester tätig werden ...

"Ein System kann nur insofern intelligent sein, als die Leute, die sich in dem System bewegen, intelligent sind - und das scheint nicht immer der Fall zu sein. Wir wissen aus Japan, um nur ein Beispiel zu nehmen, dass die Autorisationen im Tempel in Familientradition weitergegeben werden. Dass also die Väter darauf schauen, dass ihre Söhne - unabhängig von ihren spirituellen Qualitäten - in irgendwelchen Klöstern zu Ehren kommen. Das ist natürlich korrupt ... Das System der Autorisation ist also keine Garantie für Qualität ... Ich hinterfrage darum die ganzen Autorisationen heute sehr. Zumal ein Mensch, der vor zehn Jahren glaubwürdig die Lehre weitergeben konnte, heute den Kriterien vielleicht nicht mehr standhalten kann."
Zen-Lehrer Marcel Geisser

In Japan wird am meisten der Status ZEN-Priester angestrebt. Das hat seinen Grund in den vielen kleinen ZEN-Tempeln in Japan, die meist in privatem Familienbesitz sind und den Besitzer ein gutes Einkommen bescheren, durch ZEN-buddhistische kostenpflichtige Dienstleistungen, wie z.B. die Beerdigung. Jeder Japaner will so beerdigt werden.

"In vielen Fällen ist das Geschäft mit dem Tod sehr einträglich, was an den dicken Autos vor solchen Familientempeln nd am entsprechend schlechten Ruf der buddhistischen Mönchsschaft abzulesen ist."
ZEN-Priester in Japan

Die Besitzer dieser kleinen Tempel möchten natürlich ihr "Unternehmen" ihren Kindern vermachen / vererben. Insofern werden viele japanischen junge Männer "zwangsweise" in ein ZEN-Kloster geschickt, um dort den "Abschluss" als ZEN-Priester zu machen. Diese jungen Japaner in den ZEN-Klöstern haben kaum wirkliches Interesse an ZEN und Erleuchtung - sie lassen das ganze nur deswegen über sich ergehen, um sich den Erwartungen ihrer Eltern zu fügen und einen Lebenswerwerb zu haben. Diese ZEN-Priester sind damit i.d.R. in keiner Weise erleuchtet und nur auf das Geldverdienen mit ZEN aus. Insofern wird der grossen japanischen SOTO-ZEN-Richtung häufig zurecht vorgeworfen, sich nur noch um die kostenpflichtigen Bestattungsrituale zu kümmern und den lebendigen ZEN aussterben zu lassen. ZEN-Priester kann man wohl auf 2 Wegen werden. Man kann dazu geweiht oder "formell" ausgebildet werden. Da dieser Titel wohl relativ schnell und "leicht" zu bekommen ist, wohl manchmal auch direkt gekauft werden konnte, gibt es hier im Westen auch einige "ZEN-Meister", die wohl nur "ZEN-Priester" sind. Es gibt auch ganz wenige sehr berühmte ZEN-Priester, wie z.B. D.T. Suzuki, die viel geleistet haben. Was wir hier ZEN-Priester bezeichnen, wird in Ostasien wohl häufig auch Osho genannt. Der Titel Osho wird (regulär) wohl Mönchen nach ihrer Ausbildung vergeben, wenn sie Lehren dürfen. Da aber auch für Japaner alle ZEN-Mönche "gleich" aussehen (Glatze und schwarzen Umhang) wird dort einfach jeder Mönch mit Osho angesprochen ... Wobei es hier wiederum noch feinere Unterschiede geben kann, die ich auch nicht alle kenne und Deiner Erleuchtung auch nicht dienlich sind. Ein ZEN-Priester ist wirklich nur für (ZEN-)buddhistische Rituale da und nicht um Schüler zur Erleuchtung zu führen ...

Mit 13 wurde er Priester.
Mit 26 Jahren erfuhr er sein wahres Wesen.
Ein Jahr später erhielt Keizan von Gikai die Kesa (Robe) als Zeichen der Dharma-Übertragung.
Keizan Jokin (1268-1325)

"Da die heutigen Zen-Priester im allgemeinen nicht über Bildung und Wissen verfügen, sind sie nicht in der Lage, unabhängig über Dinge nachzudenken und ihre eigene unabhängige Meinung zum Ausdruck zu bringen. Dies ist eine große Schwäche." Brian Victoria schreibt dann: "Ein Resultat dieser "großen Schwäche" sei die Kollaboration des Zen im Krieg gewesen, einschließlich der Verbreitung regierungskonformer Propaganda, allerdings auch das plötzliche Eintreten für Weltfrieden und die Demokratie unmittelbar nach Kriegsende. Nach Suzukis Ansicht wäre es gerechtfertigt, solche Priester als Kriminelle zu bezeichnen."
D. T. Suzuki / Brian Victoria

Roshi heisst eigentlich so viel wie "alter Lehrer". Ursprünglich wurde dieser Titel von keiner ZEN-Schule oder keinem ZEN-Lehrer verliehen. Die Menschen selbst betitelten einen sehr fähigen ZEN-Meister als Roshi - d.h. dieser Titel musste schwer erarbeitet werden und konnte nur durch ein persönliches, bespielhaftes und anerkanntes Leben erlangt werden. Auch später war nicht jeder ZEN-Meister gleich ein Roshi, sondern musste noch "Reife" und Erfahrung erlangen. In der Soto-Schule wiederum wird wohl aber jeder ältere Mönch respektvoll mit Roshi angesprochen.

Im heutigen Japan, in dem die wahren Meister selten geworden sind, sind die Maßstäbe weniger streng. Sehr zum Schaden der authentischen Zen-Tradition werden Zen-Mönche oft allein schon aus Hochachtung vor ihrer Position und ihrem Alter (über 50 Jahre) als Roshi angesprochen.
Wikipedia zu Roshi

Es ist naheliegend, dass ein ZEN-Abt der Leiter eines ZEN-Klosters ist. Er ist insofern mit für das wirtschaftliche Überleben des Klosters und die Ausbildung von neuen ZEN-Mönchen zuständig. Damit ist dies so zu sagen in einer Person: ein Lehrer, ein Priester, ein Roshi und ein Meister. Häufig wird so ein ZEN-Kloster von den Mönchen dominiert und hat der Abt nicht sehr viel im Alltag zu sagen. Mittlerweile gibt es ja einen deutschen als ZEN-Abt, der Muho im Kloster Antaiji in Japan.
Wer sich in der Soto-ZEN-Schule herauf arbeitet, verdient macht, sich uneingeschränkt in deren Ideologie stellt, nicht kritisiert, der hat gute Voraussetzunge als ZEN-Meister von der Soto-Schüler zu einem Abt ernannt zu werden. Andererseit "reissen" sich viele nicht um diesen Job, da er ernorme Verpflichtungen mit sich bringt und einen auf jahrzehnte bindet. Auch nicht jeder Erleuchtete kann ein Kloster wirtschaftlich überleben lassen. Viele bekannte und anerkannt erleuchtete Meister hatten sich geweigert ein Kloster zu eröffnen, zu leiten oder hatten die Leitung ganz schnell wieder abgegeben, da sie sich mit der Heuchelei, den Machtspielen und der Moral in den Klöstern nicht identifizieren konnten und wollten.

"Qualifikationen für die höheren Ränge erfordern weder Praxis noch Erkenntnis."
Zen Gelehrten William Bodiford

ZEN-Lehrer ist auch so ein typischer neuer und westlicher Begriff. Häufig kann man bei langjährigen ZEN-Schülern noch keinerlei "Erleuchtung" feststellen, aber diese würden doch gerne einmal eine eigene ZEN-Gruppe aufmachen und leiten wollen. In diesen Fällen vergeben ZEN-Meister dann gerne den Titel "ZEN-Lehrer" oder erteilen eine (begrenzte) Lehrerlaubnis. Diese ZEN-Lehrer nehmen es natürlich wohlwollen hin, wenn man sie schon ZEN-Meister nennt, obwohl das nicht stimmt und ihr Meister dem auch widersprechen würde. ZEN-Lehrer sollten sich damit schon in den ganzen Ritualen, Schriften, Regeln und Anleitungen zur Meditation auskennen. Sie habe aber keine pädagogische Ausbildung oder sind auch nicht besonders befähigt zu Lehren - insofern ist das "Lehrer" sehr irreführend. ZEN-Lehrer sind in keiner Weise erleuchtet und häufig nur die "verlängerte" Hand eines "richtigen" ZEN-Meisters. Wenn ein ZEN-Meister dies "hauptberuflich" ausübt und vom Geld seiner Schüler und Anhänger leben muss, dann muss er sich schon sehr viel einfallen lassen, wie er zu genug Geld kommt, um ein (zu!) angenehmes Leben führen zu können. Er muss also so viele Anhänger wie möglich finden und wenn möglich "reiche". Dann lebt er von "Spenden" zu jeder Gelegenheit und für jeden Meditationsabend. Dann bietet er auch noch vielfältige Kurse / Seminare an mit denen er zu (viel) Geld kommt. Wenn er nun in seinem Gebiet nicht mehr zu mehr Teilnehmer kommen kann, dann schickt er einzelne ZEN-Schüler als ZEN-Lehrer in andere Regionen. Diese werben dort wieder Schüler an und schicken diese auf (kostenpflichtige) Veranstaltungen ihres Meisters - somit geht es diesem finanziell noch besser ... Dies ist ganz klar eine missionarische Tätigkeit, von der Buddha selbst abgeraten hat und heute auch z.B. der Dalai Lama!

"Mich wundert es immer wieder, dass Buddhisten, die sich mit der Lehre vom "Nicht-Selbst" beschäftigen (sollten), so viel Wert auf Titel und Kittel legen und dabei gelegentlich das Maß der Bescheidenheit und Redlichkeit außer Acht zu lassen scheinen."
Dorin Genpo

Ein ZEN-Lehrer kann für einen ZEN-Neuling sehr schnell in seiner Nähe zu finden sein, er kann einem auch die nötigen Grundlagen mitgeben, aber mehr sollte man nicht erwarten. Häufig scheitert die Vermittlung dieser Grundlagen schon daran, dass er es didaktisch nicht vermittel kann ... Die typische Gefahr, solcher ZEN-Lehrer besteht darin, dass sie (nur) das machen was sie können und ihnen wichtig ist: Rutuale möglichst exakt vermitteln und deren Befolgung von den Schülern möglichst exakt ein zu fordern. Aber dass ZEN etwas ganz anderes ist, wird man bei ihnen kaum lernen.

"Bobo Roshi hat nie von jemandem inka erhalten, aber nach einiger Zeit verstummten alle Zweifel, und er blieb als erleuchteter [wenn auch als etwas exzentrischer] Meister stillschweigend geachtet und anerkannt..."
Die Geschichte von Bobo Roshi

"Das Problem ist natürlich nicht auf Soto- Zen beschränkt; japanische Rinzai- Priester kauften 'Erleuchtungszertifikate' um in der Rangfolge zu wichtigen von der Regierung protegierten Positionen aufzusteigen."
WER ÜBERTRÄGT WAS?

ZEN-Meister selbst ist ein sehr schwammiger Begriff und kann z.B aus diesen Gründen erlangt werden:

  • Jeder kann sich "Meister" oder "ZEN-Meister" nennen, da dies kein geschützter Begriff ist (in Deutschland)
  • Wenn ein ZEN-Schüler alle Kurse seines Meisters / seiner Schule belegt, wenn er lange Jahre Schriften studiert hat oder erfolgreich eine ZEN-Uni in Japan mit "Praktikum" besucht hat, kann den Titel "ZEN-Meister" erhalten. Gerade z.B. auch in der grossen Soto-ZEN-Schule ist "Erleuchtung" keine Voraussetzung für den Meister-Titel, weil man dort sowieso von einer langsamen, kontinuierlichen oder einer schon bei jedem vorhandenen Erleuchtung ausgeht.
  • Wenn sich ein ZEN-Schüler in einem ZEN-Kloster in der Hierarchie der Mönche "hochgearbeitet" hat oder sich "unverzichtbar" gemacht hat, wird ihm alleine schon aus Respekt und Ehre dieser Titel verliehen. Häufig sind dies aber sehr wenig erleuchtete Menschen, die auf formelle Anerkennung und die Ausübung von Macht aus sind. Darum gibt es häufiger Missstände in solchen Klöstern, wenn solche Schüler/Meister ihre Macht über andere im Klosteralltag missbrauchen.
  • Wenn ein ZEN-Meister am Ende seines Lebens steht und noch keinen Nachfolger gefunden hat, dann ernennt er oft (aus egoistischen Gründen!) einen weniger geeigneten Nachfolger ...
  • In Deutschland gibt es z.B. einen sehr werbewirksamen ZEN-"Meister" in Wiesbaden, der nur Inhaber / Leiter von Kampfschulen den "ZEN-Meister"-Titel verliehen hat, dass diese nun mehr Kurse anbieten, andere Zielgruppen ansprechen und mehr Geschäft machen können ...

"Jemand, der sich selbst für einen Zenmeister hält und auch von anderen so behandelt werden möchte, ist nur ein Kindskopf. Ein wirklicher Zenmeister macht sich überhaupt keine Gedanken darüber, ob er nun ein Zenmeister ist oder nicht."
Sawaki Kôdô Rôshi

Zensho W. Kopp - Sein Lehrer Viallet war lediglich Mönch unter Uchiyama, KEIN Dharma-Nachfolger, also steht Zensho Kopp NICHT in einer Übertragungslinie des Zen und keinesfalls in einer von Antaiji. Zensho Kopp ist KEIN autorisierter Zen-Lehrer.
Zitat aus dem DBU Forum

"Aus offizieller Sicht hat Taisen Deshimaru das Shiho von seinem Meister Kodo Sawaki nicht formell erhalten, auch hat Deshimaru keine offiziellen Shiho seinen europäischen Schülern gegeben. ... die Dimension und Nachhaltigkeit von Deshimarus Wirken konnten schwerlich bestritten werden. Doch nach Deshimarus Tod wurde die Lage für einige seiner Schüler unbequem, die von der Shumucho nicht offiziell beglaubigt waren und im Vergleich zu Lehrenden in Amerika und Japan nicht als Außenseiter betrachtet werden wollten."
Zen Road

ZEN-Meister-Titel oder -Ernennung
Die beiden vorherigen Zitate zeigen, dass man als neuer ZENler oder auch als "insider" nie wirklich wissen kann, ob ein Meister-Titel auch gültig und korrekt verliehen worden ist. In den vorgenannten Zitaten wird im ersten Beispiel behauptet, dass der selbstdarstellerischen ZEN-Meister Wiesbaden, gar keinen Titel von einem Meister übertragen bekommen hatte. Man muss nur einen Mönch mit einem richtigklingenden Namen kenne und wenn der kurz darauf stirbt, kann kaum jemand das noch richtig nachprüfen. Aber selbst ein so berühmter und anerkannter ZEN-Meister wie Taisen Deshimaru wurde nie wirklich zum ZEN-Meister ernannt. Die Ernennung eines ZEN-Meisters ist manchesmal ein "Politikum", hat auch mit guten Beziehungen oder auch Willkür zu tun. Es gibt keine formellen Voraussetzungen dafür und niemand hat die Möglichkeit so einen Titel auch einzufordern.

"Besonders verdächtig ist es, wenn ein Meister auf seiner Homepage oder anderswo einen Brief oder ähnliches vorweist, um eine Lehrberechtigung zu zeigen. Wirkliche Meister haben solche 'Beweise' nicht notwendig, ..."
Lama oder Nicht-Lama, das ist hier die Frage

Wie erleuchtet waren und sind ZEN-Meister?

"... und habe mehr als ein Dutzend Zen-Meister besucht. ... Auch diese Ehrwürdigen Meister des Zen, die ich alle besucht habe, hatten nichts Besonderes erlangt, von dem andere etwas haben könnten."
Pao-neng Jen-yang

"Diese Grünschnäbel-'Meister' heutzutage, die am Wegrand predigen - sie stopfen all den Reis in sich hinein, den sie bekommen können, und verlangen, verehrt zu werden. Dann versammeln sie hunderte Gefolgsleute um sich und behaupten: 'Ich bin der Meister. Ihr seid die Schüler.'"
ZEN-Meister Joshu

"Im japanischen Soto- Zen wurde von Manzan Dôhaku [1636-1714] ... dafür gestritten, man solle, geschuldet dem pyramidalen, hierarchischen Aufbau der Tempel-Linie, eine formale Übertragung gelten lassen, egal, ob der Betreffende ein Erwachenserlebnis hatte oder nicht."
WER ÜBERTRÄGT WAS?

Interessante Links: PRESSE/677: Titel und Anrede im Zen-Buddhismus (Zenshin)
Lama oder Nicht-Lama, das ist hier die Frage