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Erleuchtete Meister im Zen Buddhismus

Mein
ZEN-Spruch  
des Tages:

Prof. Dr. Karlheinz A. Geissler


"... dass die Zeit nicht schnell und auch nicht langsam vergeht. Wir laufen nur zu schnell oder zu langsam an ihr vorbei.

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Der ZEN-Meister Bassui !

Bassui Tokusho wurde am 6. November 1327 in einer Samurai-Familie geboren. Er wurde von seiner Mutter ausgesetzt und dann von einem Diener angenommen. Am 20. März 1387 starb er, indem er sich zum Zazen hinsetzte - seine letzten Worte waren:

"Schaut unmittelbar! Was ist das? Schaut so, und ihr werdet nicht getäuscht werden!"
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

"Laßt euch nicht irreführen! Schaut genau her! Was ist das?"
aus dem Buch: Das Lexikon des Zen

Im Alter von 20 Jahren ging er zum ZEN-Meister Oe. So kam Bassui zu seiner Erleuchtung:

"... eines Tages nach einer durchgesessenen Nacht aufstand, um sich in einem nahegelegenen Bergfluß zu waschen. Plötzlich durchdrang ihn das Geräusch des gurgelnden Wassers, und die Erkenntnis brach für einen Moment in ihm auf."
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Danach ging er sofort zu dem Abt Kozan Mongo, der ihm dafür die Bestätigung gab. Das war im März 1358 und Bassui im Alter von 31 Jahren. Nun beschloss er doch die Mönchsrobe zu tragen und pilgerte durch das Land. Bei dem strengen Koho hatte er dann eine weiter Erleuchtungserfahrung:

"Koho: 'Was ist mu?'
'Berge, Flüsse, die große Erde, Gras, Bäume und Wälder, alles ist mu', erwiderte Bassui mit einiger Befriedigung, den koan so schnell gelöst zu haben.
Plötzlich stieß Koho einen lauten Schrei aus: 'Ohne deinen Geist!'
Diese Worte eröffneten Bassuis tiefe und unmißverständliche Erleuchtung. Er war in Schweiß gebadet."
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Bassui pilgerte wieder weiter, ohne Kohos formelle Übertragung ab zu warten. Er lehnte alle Schüler ab. Erst mit 50 Jahren lies er sich in einer Einsiedelei in den Bergen nieder, wo sich nun bald Schüler um ihn versammelten. Er willigte dann sogar ein als Abt ein Kloster bis zu seinem Tode zu leiten. Hier förderte er nicht nur Mönche, sondern sogar Laien.

Lehren und Ansichten von Bassui:
Bassui lehnte es von Anfang an ab seinen Kopf zu rasieren oder irgendwelchen religiösen Rituale zu vollziehen. Er Trug Laienkleidung zum Zazen und rezitierte nie Sutren.

"Der Eremit schaute aus seiner Hütte und rief: 'Warum trägst du keine Mönchsrobe?'
'Ich bin ein Mönch geworden, um die große Sache von Leben und Tod zu verstehen, und nicht, um buddhistische Roben zu tragen!' rief Bassui zurück."
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Er suchte ständig andere ZEN-Meister auf, aber weigerte sich bei ihnen zu bleiben oder in ihrem Kloster zu bleiben, weil er es angemessener fand in einsamen Berghütten oder sogar auf Bäume Zazen zu praktizieren. Der japanische ZEN-Meister Bassui schockierte im 14. Jahrhundert das gesamte ZEN-Establischment, indem er nach seiner Erleuchtung und Bestätigung, sich weigerte zu lehren und in einem Kloster zu leben - statt dessen bezog er ein Baumhaus!
Von einem großen ZEN-Abt wurde er eingeladen in einem Kloster eine Rede zu halten. Die vielen Mönche forderte er dann auf "mönchisches ZEN" zu vermeiden und ihre Erleuchtung im wirklichen Leben zu leben. Er riet ab sich auf formale Rituale, auf religiöse Institutionen und Hierarchien zu verlassen. Sein ZEN war flexibel und einfach - es benötigte keine Rituale und keine Priester, aber auch keine Koans. Er riet seinen Schülern erst zu einem Einblick in ihre eigenen Natur bevor sie mit einer Koan-Praxis beginnen. Bassui machte keinen Unterschied zwischen Laien und Mönchen und kritisierte andere Meister, welche hier in die Irre gingen. Er suchte gerade auch Nicht-Buddhisten und Menschen aus sozialen Randgruppen. Wichtig war für ihn, dass Suchende Vertrauen zu sich selber finden und nicht und nicht zur Religion oder Institution oder irgendwelchen Praktiken.
Er war radikal gegen Alkoholgenuss und verbot ihn seinen Mönchen. Übernatürliche Kräfte, welche sich manifestieren können, sah er als karmisches Hindernis auf dem Weg.