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Erleuchtete Meister im Zen Buddhismus

Mein
ZEN-Spruch  
des Tages:

unbekannt


Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen. Nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.

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Der ZEN-Meister Lin-chi (jap. Rinzai) aus China !

Lin-chi I-hsüan (jap. Rinzai Gigen) wurde nach dem Jahr 810 mit dem Familiennamen Hsing geboren und ist 866/867 gestorben. Mit 20 Jahren wurde er zum Mönch ordiniert. Er studierte viele Jahre lang intensiv buddhistische Schriften, bis ihn eine Abscheu gegen diese Bücher erfasste und er alle fort warf. Erst nach 3 jahren bei Huang-po brachte er den Mut auf ein persönliches Gespräch mit seinem Meister zu suchen. I-hsüan wurde 3 mal in Folge für eine Frage von seinem Meister geschlagen. Darauf hin verlies er das Kloster und den Meister. In einer nahen Klause erlangte er dann kurz darauf Erleuchtung und kam doch wieder in das Kloster zu Huang-po zurück:

"'Dieser Wahnsinnige kommt hierher zurück, um an den Barthaaren des Tigers zu zupfen!' rief der Meister, hocherfreut über die Einsicht seines Schülers. Der Antwortete mit einem lauten 'HO!' ... 'Führt diesen Verrückten zurück in die Meditationshalle' sagte Huang-po lachend."
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Lin-chi blieb nicht bei einem Meister, wie das heutige ZEN-"Meister" gerne fordern, nein er pendelte meist zwischen zwei Meister hin und her, die er sich eigenverantwortlich aussuchte. Darüber hinaus reiste er zu allen bekannten Meistern, um sich mit ihnen zu messen und von ihnen zu lernen. Im Jahr 849 machte sich Lin-chi dann auf die traditionelle Pilgerreise, nachdem er zum reifen ZEN-Mönch gereift war. Sein Meister wollte ihm zur Dharma-Übertragung "Beweise" mitgeben:

"Als ihm der Meister (Huang-po) am Klostertor Lebewohl sagte, bot er ihm einige Gegenstände an, die er von seinem Lehrer, dem großen Pai-chang, erhalten hatte. 'Hier, nimm die Armstütze und das Lesepult', sagte Huang-po und erteilte damit symbolisch seinem scheidenden Schüler die dharma-Übertragung.
'Das dharma hat keinen Bedarf an solchen Dingen' erwiderte I-Hsüan, 'warum verbrennst du sie nicht?'"
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Ganz wichtig hier zu erkennen ist, dass Gegenstände aus dem Alltag oder Gegenstände aus dieser Welt nie geeignet sein können das dharma zu bestätigen, geschweige denn eine "Urkunde" woran heutige ZEN-Meister so anhaften, um zahlungskräftige Schüler anzuziehen. Lin-chi zog häufig durch die Lande und das gerne in Begleitung von P'u-hua. Beide verkörperten verschiedene Seiten der selben "ZEN-Medaille":

"P'u-hua bettelte jeden Vorbeikommenden auf dem Markplatz an, ihm eine Robe zu schenken, war aber mit nichts zufriedenzustellen, bis ihm Lin-chi einen Sarg anbot und sagte: 'Hier habe ich eine Robe für dich machen lassen' ..."
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Obwohl Lin-chi eine völlige Selbständigkeit gegenüber dem Gouverneur genoss, kam er nicht zu grossem Ruhm und blieb sein Tempel klein und abseits der ausgetretenen Pfade - ein ähnliches Schicksal sollte später den Gründer der Soto-ZEN-Schule ereilen. Er hatte wohl nicht mehr als 25 direkte Schüler.

Lehren und Ansichten von Rinzai:
Lin-chi forderte Natürlichkeit und Spontanität und sah den ZEN als konform mit den taoistischen Ansichten über die Natur. Er beharrte auf die vollständige Aufgabe von religiösen Dogmen und jeder Abhängigkeit von äusseren Umständen. Seine Zuhörer sprach er häufig mit Boddhisatttvas, Buddha oder Patriarchen zu derem Erstaunen an. Er entwickelte die Idee eines Menschen ohne Rang und missachtete selbst den Rang von bekannten Autoritäten.

"Für mich sind die Bodhisattvas nichts als Scheiße im Kübel, Pfosten, um Esel anzubinden, Sträflinge in Ketten."
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

Er empfahl seinen Mönchen jede Hierarchie / Organisation, jede Sicherheit eines Tempels und alle Gönner zu meiden. Das lange meditative Sitzen sah er als nicht so wichtig an und bevorzugte den lebendigen und direkten Austausch zwischen ihm und seinen Schülern. Er lehnte überhaupt die ritualisierte Meditation ab. Das Rinzai ZEN ist bekannt für seine Koan-Meditation. Aber der Gründer dieser Richtung selbst, hat dies nie empfohlen oder intensiv praktiziert / praktizieren lassen.

"Die wirklich großen Männer des Ch'an, sagte er, seien von Anfang an Außenseiter gewesen, und ihr Wert sei erst in späteren Jahren erkannt worden. Und das war in seinen Augen 'eine gute Sache', denn wären sie überall anerkannt gewesen, was hätten sie dann überhaupt für einen Wert gehabt?"
aus dem Buch: Verrückte Wolken, Zen-Meister, Zen-Rebellen

ZEN zur Zeit von Rinzai:
Das Leben der ZEN-Mönche damals war einfach und natürlich. Es bestand aus harter, körperlicher Arbeit, man teilte alles in der Mönchsgemeinschaft. Die Mönche meditierten und schliefen auf der selben Matte, sie flickten ihre Roben selbst und pflanzten ihre eigene Nahrung an, also bettelten nicht oder selten. Aber auch die ZEN-Meister teilten sich die Arbeit mit ihren Schülern auf und waren sich für nichts zu schade.