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Suchworte unter denen diese Web Seite zu finden ist: zen buddhismus budhismus buddismus buddha erleuchteter lehrer tao taoismus daoismus chan heute kritik psychoanalyseerleuchtung nirvana satori kensho koan mundo im zen buddhismuserleuchteter meister roshi osho lehrer und mönch C. G. Jungzen meister ZEN Buddhismus61137 Schöneck, Hanau, Bad Vilbel Offenbach, Wiesbaden bei Frankfurt in Hofheim, Hessen, Deutschland ZEN-Buddhismus | ||||||
| Erleuchtete Meister und Lehrer im ZEN !
Warum brauchen wir einen "erleuchteten" Meister - brauchen wir überhaupt einen Meister?
"Generell besteht jedoch die Auffassung, dass auf dem spirituellen Weg ein Guru nicht wirklich notwendig ist.
Der Buddhismus ist in erster Linie eine Selbsterlösungslehre, weshalb keine Unterstellung unter besonders qualifizierte Meister gefordert ist.."
"Die Lehrer oder die 'Organisatoren' des Glaubens sind auch ein Hindernis, nicht nur eine Hilfe.
Sicherlich wird man das nicht so verstehen dürfen, daß Hilfe unzulässig sei.
Es gibt Meister in allen Traditionen.
Deren Meisterschaft besteht aber vor allem darin, das Selbst-Denken,
die Macht über das eigene Denken zu lehren, nicht vorzudenken."
Selbst Buddha sagte: 'Selbst bin ich wissend. Wen sollte ich nennen? Niemand ist mein Lehrer'. Bei vielen asiatischen / ostasiatischen, vor allem esoterischen Lehren wird "zwangsweise" ein (esoterischer) Guru gebraucht. Bei ZEN gibt es keine "esoterischen" Lehren und nicht "geistiges" (Gegenteil von Verstand...), was irgendeine Rolle spielt oder "übertragen" werden könnte. Die ZEN-Lehre ist eine "Selbsterlösung" und "Selbsterleuchtung" die jeder nur eigenverantwortlich betreiben kann. Insofern gibt es viele berühmte buddhistische und ZEN-Vorbilder, die alle ohne oder ohne irgeneinem bestimmten Meister erleuchtet wurden.
"Generell besteht jedoch die Auffassung, dass auf dem spirituellen Weg ein Guru nicht wirklich notwendig ist.
Der Buddhismus ist in erster Linie eine Selbsterlösungslehre,
weshalb keine Unterstellung unter besonders qualifizierte Meister gefordert ist."
"Was unterscheidet einen Schüler von einem Lehrer?" -
"Bobo Roshi hat nie von jemandem inka erhalten, aber nach einiger Zeit verstummten alle Zweifel,
und er blieb als erleuchteter [wenn auch als etwas exzentrischer] Meister stillschweigend geachtet und anerkannt..."
Europäische ZEN-praktizierende hängen noch sehr einem (esotherischen) "ZEN-Meister",
einer Vaterfigur, einem "Gottesrepräsentanten", einem Indealmenschen, besser schon einem Übermenschen an.
Das alles projezieren sie auf ihren "ZEN-Meister".
Dass ZEN eigenverantwortlich, individuell und nur "selbsterlösend" ist, begreifen ZEN-Anfänger häufig noch nicht
nach jahrelangem erfolglosem Bemühen unter irgendeinem (nur für sich selbst!) erfolgreichen ZEN-Meister.
"Eine Gemeinschaft ohne Lehrer entspricht meiner Persönlichkeit,
Auch wenn ich die Tradition respektiere, arbeite ich gut ohne sie."
Es gibt aber auch eine Inflation von ZEN-Meistern in moderner Zeit, welche etwa nicht daher kommt, dass es heute so viele erleuchtete Meister gibt und früher eben nicht. Nein, der Meistertitel wird vielfach sich selbst vergeben oder zeugt nur noch von einem Studium des ZEN, aber heute eben nicht mehr von Erleuchtung! Ich habe erst vor kurzem von einem ZEN-Kloster in Ostasien gelesen, dass sie in einem Jahr über 50 (!!) ZEN-Lehrer bestätigt haben, die nun ihr eigenes Kloster oder ihre eigenen ZEN-Gruppe mit eigenen Schülern gründen dürfen.
"Ein System kann nur insofern intelligent sein, als die Leute, die sich in dem System bewegen, intelligent sind
- und das scheint nicht immer der Fall zu sein.
Wir wissen aus Japan, um nur ein Beispiel zu nehmen, dass die Autorisationen im Tempel in Familientradition weitergegeben werden.
Dass also die Väter darauf schauen, dass ihre Söhne - unabhängig von ihren spirituellen Qualitäten -
in irgendwelchen Klöstern zu Ehren kommen. Das ist natürlich korrupt ...
Das System der Autorisation ist also keine Garantie für Qualität ...
Ich hinterfrage darum die ganzen Autorisationen heute sehr.
Zumal ein Mensch, der vor zehn Jahren glaubwürdig die Lehre weitergeben konnte, heute den Kriterien vielleicht nicht mehr standhalten kann."
"Das Problem ist natürlich nicht auf Soto- Zen beschränkt; japanische Rinzai- Priester kauften 'Erleuchtungszertifikate'
um in der Rangfolge zu wichtigen von der Regierung protegierten Positionen aufzusteigen."
"Qualifikationen für die höheren Ränge erfordern weder Praxis noch Erkenntnis."
In früheren Jahrhunderten hatten die ZEN-Meister kurz vor ihrem Lebensende (nach vielleicht 40 Jahren ZEN)
häufig noch nicht einmal einen einzigen geeigneten Schüler gefunden, dem sie ihr Kloster und Dharma guten gewissens übergeben konnten.
Heute genügt es einem "Westler", wenn er 1-2 Jahre nach Japan geht, dann wird schon seine "Erleuchtung" bestätigt.
"Weil Zen so einfach ist, komplizieren ihn wohl einige Zen Meister, oder geben dem Zen einen sehr intellektuellen Anstrich.
Manche Zen Lehrer, so glaube ich, haben die Lehren des Buddha, oder den Palikanon noch nie gelesen."
"Alle, die gefunden haben, haben nichts anderes gefunden, als dass es nichts zu finden gibt."
Es gibt auch (buddhistische) Meister die übertrieben auffällig ihre "Meisterbestätigung" ins Internet stellen und bei einigen davon gibt es die Meinung, dass diese "Beweise" durchaus gefälscht oder zumindest kein Beweis für die Meisterschaft sind. Selbst der bekannteste und von allen anerkannte in Europa wirkenden ZEN-Meister Taisen Deshimaru hatte formell nie die Übertragung erhalten, wie ein Schüler von ihm berichtet:
"Aus offizieller Sicht hat Taisen Deshimaru das Shiho von seinem Meister Kodo Sawaki nicht formell erhalten,
auch hat Deshimaru keine offiziellen Shiho seinen europäischen Schülern gegeben.
... die Dimension und Nachhaltigkeit von Deshimarus Wirken konnten schwerlich bestritten werden.
Doch nach Deshimarus Tod wurde die Lage für einige seiner Schüler unbequem, die von der Shumucho nicht offiziell beglaubigt waren
und im Vergleich zu Lehrenden in Amerika und Japan nicht als Außenseiter betrachtet werden wollten."
Interessant ist auch wie seine langjährigen Schüler nach seinem Ableben an einem solchen Titel klebten und ihn dann über Beziehungen schnell von anderen Meistern holten. Nur einer seiner Schüler war auf dem Weg weiter als die anderen, er wollte keinen Titel, weil dies nur Anhaftung ist ... Genau in solchen Handlungen zeigt sich dann die wahre Meisterschaft.
"Im japanischen Soto- Zen wurde von Manzan Dôhaku [1636-1714] ...
dafür gestritten, man solle, geschuldet dem pyramidalen, hierarchischen Aufbau
der Tempel-Linie, eine formale Übertragung gelten lassen, egal, ob der Betreffende ein
Erwachenserlebnis hatte oder nicht."
Was kann ein erleuchteter Meister für Dich tun?
"Wenn du zu einem ZEN-Meister gehst, gibt er dir einfach nur eine Matte zum Sitzen und sagt:
belästige mich nicht, denn es gibt nichts zu sagen. Sitz einfach still da, und du wirst es finden.
Und wenn du es gefunden hast, vergiss bitte nicht, die Matte zurück zu geben, denn neue Schüler werden kommen."
"Der Meister ruft den Schüler nicht;
Stimmt alles was ein Meister sagt, kann man ihm glauben?
"Die erste Stütze besagt, dass man sich nicht auf die Person, sondern auf die Lehre stützen sollte.
Selbst wenn eine Person berühmt ist, sollte man nicht alles, was sie sagt, annehmen, nur weil sie berühmt ist.
Buddha hat das mit seiner Menschenkenntnis schon genau gewusst, dass viele Meister die ihm nachfolgen,
seine Lehre missbrauchen oder seinen Schülern falsche Informationen geben würden.
Darum soll jeder Schüler (eigenverantwortlich!) selbst die Worte "seines" Meisters anhand der Lehre überprüfen
und annehmen, was dazu passt und ablehnen, was dieser widerspricht.
"Die Leute stellen an jeden, von dem sie meinen, er sei in der Zen-Schulung bereits fortgeschritten,
den Anspruch, er müsse vollkommen sein, er dürfe keine Gier mehr kennen, keinen Zorn, keine Unwissenheit keinen Dünkel.
Aber das gibt es nicht.
Das zu verwirklichenn ist ein Prozess, der sich während des gesamten Lebens vollzieht."
Aber zu Deiner Information und zur "Verteidigung" von Meistern weise ich Dich auf das "geschickte Mittel" hin.
Das hat Buddha selbst angewendet und ist Bestandteil seiner Lehre.
Ein Meister darf einen Schüler (geschickt!) belügen oder eine falsche Vorstellung vermitteln,
wenn der Schüler dadurch dem Ziel ein klein wenig näher kommt.
Heute würde ich so etwas als eine "Notlüge" bezeichnen, womit der Meister es durchaus "gut" mit dem Schüler gemeint hat.
"Einst fragte ein Schüler seinen Meister:
"Warum gibt es in diesem Land viele mittelmässige Lehrer die soviele Schüler anziehen und die wahren Lehrer werden nicht verstanden?"
"Jemand, der sich selbst für einen Zenmeister hält und auch von anderen so behandelt werden möchte, ist nur ein Kindskopf.
Ein wirklicher Zenmeister macht sich überhaupt keine Gedanken darüber, ob er nun ein Zenmeister ist oder nicht."
Warum sind erleuchtete Meister häufig noch nicht am Ziel?
"Jemand fragte Joshu: Buddha ist der Erleuchtete ... Natürlich ist er frei von allen Leidenschaften, nicht wahr?
"Ich hatte gemischte Gefühle im Bauch,
zwischen dem Ideal das ich von einem "ZEN-Meister" hatte und meinem wirklichen Meister.
Sind Meister auch wirklich "Meister" und auch "erleuchtete" Meister?
"... und habe mehr als ein Dutzend Zen-Meister besucht. ...
Auch diese Ehrwürdigen Meister des Zen, die ich alle besucht habe,
hatten nichts Besonderes erlangt, von dem andere etwas haben könnten."
"Diese Grünschnäbel-'Meister' heutzutage, die am Wegrand predigen - sie stopfen all den Reis in sich hinein,
den sie bekommen können, und verlangen, verehrt zu werden. Dann versammeln sie hunderte Gefolgsleute um sich
und behaupten: 'Ich bin der Meister. Ihr seid die Schüler.'"
Wenn man dann noch bedenkt, wieviele neue Meister diese "falschen" Meister seit nun schon 1000 Jahren alle wieder ernannt haben, dann sollte auch dem letzten ZEN-interessierten klar werden, dass wahre ZEN-Meister nur noch selten zu finden sein werden und auch nur die wenigsten ZEN-Linien wirklich rühmlich und ununterbrochen sind.
"Ja, natürlich. Ich würde mich freuen, wenn alle Lehrer voll erleuchtet wären,
aber die traurige Wahrheit ist, dass es nicht so ist.
Wir treffen auf immer mehr Lehrer, die lehren und keine blasse Ahnung davon haben."
»Ich fragte Katagiri Roshi ... einmal«, erzählt Ken Wilber in Einfach 'Das', »wie viele wirklich große Chan- und Zen-Meister es in der Geschichte gegeben hätte.
Ohne zu zögern sagte er: 'Insgesamt höchstens tausend'.
Und als ich ihn fragte, wie viele erleuchtete Zen-Meister es heute in Japan gäbe, meinte er: 'Nicht mehr als ein Dutzend'«.
"Gute Lehrer sind rar. Achte darauf, dass der Lehrer für dich gut ist und nicht du gut für den Lehrer."
"Ralf Halfmann hat die Beeinflussung der Meditationserfahrung durch suggestive Infiltrierung mit Lehrinhalten
im Rahmen der Zen-Schulung in der Association Zen Internationale (AZI) kritisiert.
Was von seinen Beobachtungen auch im Hinblick auf andere Zen-Gemeinschaften verallgemeinerbar ist,
bleibt zu prüfen, daß aber Zen-Erfahrung einfach so eine reine, von äußeren Einflüssen unabhängige Erfahrung sei, kann man allem Anschein nach verneinen.
Zen ist instrumentalisierbar für jede Religion und Ideologie."
Wenn Du morgen erstmalig in eine ZEN-Übungsgruppe gehst und sich einer von denen "dick" als "Chef" hervor tut
und sogar mündlich, schriflich seine "Ernennungen" nachweisen kann, dann hat dies kaum einen Wert
und heist auch nicht (im klassischen Sinne), dass der ein ZEN-Meister ist.
Nachfolgende Zitate einer bekannten deutschen ZEN-Schule zeigen die "Hürden" für solche egogesteuerten Selbstdarsteller.
Nach nur 2 Sesshins (minimal 14 Tage ZEN-Erfahrung ...) darf man einen ZEN-Kreis aufbauen und organisieren.
Leiter eines ganzen Zendo wird man nach nur 1-jähriger Ausbildung -
das Ganze hat nicht im Mindesten etwas mit wirklicher Erfahrung, nichts mit moralischer Integrität oder persönlicher Erleuchtung zu tun.
Ebenso sind diese "Leiter" wirklich kaum erfahren in der Meditation (falls Schüler einmal (psychische) Probleme haben sollten ...)
und sie haben keinerlei didaktische Vorraussetzungen, ZEN auch korrekt und erfolgreich zu vermitteln.
"Um als Jikijitsu einen Zen-Kreis zu organisieren bedarf es zwei Sesshins (Zen-Seminare) und einer Genehmigung der Zen-Schule."
"Eine Zendo nimmt einen Beitrag um sich selbst, Räumlichkeiten, Material, Werbung,
aber auch ein Einkommen des Zendo-Leiter zu tragen.
Es ist eine Zendo-Leiter Ausbildung (Dauer etwa ein Jahr), sowie eine Genehmigung der Zen-Schule notwendig."
Die unvollkommene oder sogar fehlende ethisch-moralische Basis von ZEN-Meistern!
"Sofu, einen knapp 40-jährigen Alkoholiker aus Osaka, der sich in Antaiji nicht zuletzt deshalb niedergelassen hatte,
weil es hier eine Menge Sake zu trinken gab."
"Außerdem muss der Neuling unterschreiben,
sich mit jeder noch so brutalen Behandlung im Kloster abzufinden,
selbst wenn es ihn das Leben kostet."
In Japan sind schon Schüler von Meistern im ZEN-Kloster ermordet worden ohne, dass der Staat einschritt.
Es ist ganz bezeichnend, dass Meister nicht wirklich die Verantwortung für ihre Taten übernehmen wollen,
sondern dies formell auf ihre Schüler übertragen.
Es ist grundsätzlich sicherlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ZEN-Meister zu drastischen Mitteln greifen,
um ihre Schüler zur Erleuchtung zu führen. Wenn aber diese ZEN-Meister aus eigener Unfähigkeit versagen,
den Schüler zur Erleuchtung zu führen oder unverhältnismässige / unkontrollierte Methoden anwenden,
damit den Schüler ermorden und so sogar seine Erleuchtung verhindern, dann ist dies weder im Sinne Buddhas,
noch im Sinne des Schülers, noch zeugt es von einer verantwortlichen, ethischen Haltung gegenüber anvertrauten Menschen
oder vom Bodhisattva-Gelübde.
Auch ZEN-Meister müssten sich ihren Taten stellen und nicht nur karmisch die volle Verantwortung dafür übernehmen.
"Tworkovs Insider-Beobachtungen über das Heranreifen des amerikanischen Buddhismus ließen sie
tief über die Folgen der Unfähigkeit vieler Lehrer, moralische Werte aufrechtzuerhalten, nachdenken ..."
Der innere und der äussere (ZEN-)Meister Schüler, ihre falschen Erwartungen und ihr falscher Umgang mit Meistern!
"Sobald Du einmal Zen-Meister bist, versuchen die Leute recht bald, Dir Macht zu übertragen.
...
Es gibt ne Menge Leute, die nur zu gerne diese Art von Macht annehmen.
Sie drillen ihre Schüler zu bestimmen Arten von Erfahrungen, die sie dann für sie hilfsbereit als "Schritte auf dem Pfad zur Erleuchtung" etikettieren.
Sobald ein Schüler genug davon einkassiert hat, verleiht ihm sein Meister die höhsten Weihen und der Schüler darf das alles dann dem nächsten aufzwingen.
Dies ist ein Zitat zu "Machtmissbrauch und ZEN".
Machtmissbrauch auch im ZEN gibt es nicht nur durch Meister, die sich formal so nennen - aber keine Wirklichen sind,
sondern eben auch durch ZEN-Schüler und -Schülerinnen, die es solchen Meistern geradezu leicht machen
oder sie sogar in Versuchung führen, ihre Macht zu missbrauchen - siehe hier ...
Kein Schüler darf Macht und Verantwortung an seinen Meister abgeben - Respekt ist das Einzige was dem Meister gebührt.
"Nicht selten weisen jene, die am Autoritätsanspruch eines Papstes kein gutes Haar lassen,
Meistern und Gurus gegenüber eine völlig kritiklose und fast schon devot zu nennende Unterwürfigkeit auf.
... Daß dies Mißbrauch, sei er finanziell oder sexuell, begünstigen kann, liegt auf der Hand."
"Paradoxerweise findet man heute in religiösen Bewegungen Leute, die in ihrer Jugend grosse Rebellen waren.
Doch diese haben ihr Rebellentum an den Nagel gehängt und hangen nun an den Lippen eines Gurus, der sagt, wo's lang geht ..."
Leider wissen diese ZEN-Neulinge noch nicht, dass ein alter Chan-Meister in China oder die alten ZEN-Meister in Japan für Sie nie akzeptabel gewesen wäre und diese Rolle gespielt hätten. Aber diese mordernen westlichen ZEN-Meister wissen sich zu vermarkten und kennen die Defizite der "Westler". Genau darüber wird dann eine Abhängigkeit erzeugt und eine devote Unterordnung, die gerade den Schüler der Erleuchtung eben nicht näher bringen wird, sondern sie sogar verhindert.
"Wer bereits als Schüler oder Schülerin eines spirituellen Weges bei einem anderen Meister angenommen wurde,
kann normalerweise nicht auch noch bei uns Kurse mit sitzen ...
Wer gastweise hier Zazen in den wöchentlichen Gruppen sitzen möchte,
benötigt daher auch die Erlaubnis seines eigenen Meisters und von S. H..
Dass man sich vollständig auf nur einen spirituellen Meister und auf nur einen spirituellen Weg beschränken muss und kann, ist wohl für jeden selbstverständlich."
Hier scheint die Meisterin etwas verwirrt zu sein. Ein Schüler ist kein Besitz seines Meisters und auch nicht von Ihr, dass man hier über seinen Kopf hinweg seinen Besitz regeln möchte. Welches Bild über die Schüler/Meister-Beziehung haben denn heute solche eingebildeten "Anfängermeister"? Jeder Schüler hat letztendlich die Eigenverantwortung für sich selbst, welchen Meister er besucht und mit welcher Gruppe er zusammen meditieren möchte. Vielleicht sollte diese Meisterin einmal studieren, was in Japan üblich war:
"Auf Japanisch heißt Mönch 'Unsui', was 'Wolke und Wasser' bedeutet.
Wie das Wort schon beschreibt, betrieb der Mönch seine Übungen früher, indem er wie Wolke und Wasser
von einem Ort zum anderen wanderte. Wo auch immer er einen guten Meister fand, blieb er
für eine Weile. Dann verließ er das Kloster und ging weiter. Seine Übungsreise hatte kein Ende."
Es ist gerade sehr wichtig, dass ein ZEN-Neuling nicht nur die begrenzte Sicht von nur einem Meister kennen lernt,
sondern eher eine Vielfalt von Kontakten zu Meistern und Übungsgruppen sucht, um genug Hintergrundwissen und -Erfahrung
zu gewinnen und sich optimal orientieren zu können.
Meister und Übungsgruppen, welche den Vergleich mit anderen scheuen, sollten dringen gemieden werden.
Hier liegt ein Sektenverhalten vor und werden Schüler gezielt in eine Abhängigkeit getrieben.
"Mein verstorbener Meister nahm mich mit zu einer mir fremden Sitzgruppe
(weil ich ihn gefragt habe welcher Zen denn nun der Richtige und einzig Wahre ist).
Beim Kinhin kam ich kaum hinterher, der dortige Meister lief, als wenn sämtliche Dämonen der Unterwelt hinter ihm her war.
Lange Rede - kurzer Sinn: Der dortige Meister kam auf mich zu und sagte zu mir,
dass ich falsch herum laufe beim Kinhin und sowieso falschherum meditiere usw.
Mein Meister stand grinsend in der Ecke und ich verstand.
Es gibt kein falsches oder richtiges Zen - es gibt nur Zen."
Nach diesem Zitat solltet Ihr erkennen, dass alles "nur" ZEN ist, egal von welchem Meister Ihr es lernt
und wie ein bestimmter Meister die ganzen Rituale darum herum für sich (anders) interpretiert.
Insofern bringt Euch ein mehrfacher Wechsel des Meisters so viel,
dass Ihr seht, welcher Teil der Lehre überall "konstant" ist und was die einzelnen ZEN-Schulen und ZEN-Meister
daraus machen und alles dazu dichten - das könnt Ihr auch schnell wieder vergessen und nicht daran anhaften.
"So nahm Stuart Lachs in einem 1994 verfaßten Artikel Beispiele von notorischem Machtmißbrauch in amerikanischen Zen-Zentren zum Anlaß, grundsätzlich über die strukturellen Probleme bei der Vermittlung des Zen von Japan in die USA nachzudenken."
"Besonders verdächtig ist es, wenn ein Meister auf seiner Homepage oder anderswo einen Brief oder ähnliches vorweist, um eine Lehrberechtigung zu zeigen.
Wirkliche Meister haben solche 'Beweise' nicht notwendig, ..."
Ein Schüler sollte durchaus selbstbewusst sein, sich auch unabhängig von seinem Meister informieren, auch schon mal den Meister wechseln, auch dem Meister schon einmal widersprechen und andere Meinungen vertreten als sein Meister - eben genau ein "mündiger" Schüler sein. Nur dann hat er die Chance schnell "seinen" Meister zu finden, der für ihn selbst gut ist, und seinen persönlichen Weg zu finden, der ihn auch wirklich zum Ziel bringt.
"Wäre ich Christ, so würde mich der "Heilige Zorn" übermannen. Wäre ich Moslem, würde ich eine Fatwa aussprechen.
Wäre ich Alkoholiker, würde ich eine Flasche Smirnow-Wodka leeren. Da ich aber Zen-Buddhist bin,
bleibe ich gelassen, wenn auch nicht still, und gleichmütig, obwohl sich mir der Magen umdreht, wenn ich die
Texte und Bilder von Zen-Lehrern mit Kleckerlätzchen (Rakusu) und anderen Mätzchen sehe, die mit Hilfe ihrer
Clownsverkleidung bzw. Zen-Robe und viel heiligem Getue dafür sorgen, daß ihnen die Tausender in die Tasche
gesteckt werden. Das ist eine geniale Entwicklung: Statt als irgendso ein billiger Coach am unteren Rande
der Wichtigkeit dahinzuvegetieren, schwebt man als Zen-Lehrer für die Upper-Class auf einem Teppich aus Euroscheinen
ins Nirvana."
ZEN, das Anhaften an Geld und der Komerz!
"Es sind nicht nur die stolzen Preise für buddhistische Kurse und Workshops, die die farbige Unterschicht abstösst."
Wollen wir nur noch einer Religion für Reiche und Gebildete angehören - ist das nicht schon falsche Anhaftung?
Es gibt schon ganze Ausbildungsreihen, wo der zahlende Schüler bestimmte Stufen erreichen kann,
ja, ihm sogar der "Segen" gegeben werden muss, weil sonst keine Schüler mehr diese Seminare besuchen würden.
Der Schüler kann sich dann mit dieser Anfangsinvestition "selbständig" machen und als Lehrer eigene Schüler anwerben.
What is the name of the best Dharma teacher?
Welche bekannten Meister kann ich "empfehlen"?
"Wenn Du Salat pflanzt und er wächst nicht so recht, wirst Du nicht dem Salat die Schuld geben.
"Im Sonnenschein der Bewusstheit werden jeder Gedanke, jedes Tun heilig.
In diesem Licht existiert keine Grenze zwischen Heiligem und Profanem."
Ganz neu habe ich vom ZEN-Meister Glassman Roshi erfahren und bin einfach begeistert.
Nichts von religiösem Glamour, nichts von abgeschiedenem Klosterleben - er lebt (zeitweise) unter den Obdachlosen auf der Strasse in New York
und hilft vielen Menschen in Not. Er lebt ZEN im Alltag und egagiert sich als Sozialarbeiter.
Er geht mit seinen Schülern auf die Strasse und unter Menschen und zeigt ihnen, was ZEN bedeutet: Leben!
Er ist deutschstämmiger Jude, geboren 1939 in New York und seine Eltern kamen aus Polen.
Seinen Dr. machte er in Mathematik und arbeitete bei der NASA. Ab 1960 kam er in Berührung mit ZEN.
Er studierte sowohl die Rinzai- als auch Soto-Richtung. Heute übt er die sogenannte Street ZEN Richtung aus.
Den Orden ZEN Peacemaker gründete er für sozial engagierte Zenpraktizierende.
Wie im Zitat unten zu lesen ist, ist sein Leben seine Lehre!
Durch sein Mitgefühl für die Menschen und seinem Versprechen ihnen mit ganzer Kraft helfen zu wollen,
outet er sich als einer der zeitgenössischen Boddhisattvas.
"Wenn das, was du tust, auf Nicht-Dualität beruht,
"Wenn du dich von der Meditation erhebst und nicht-bewusst handelst, ist dieses Handeln selbst ein Koan."
ZEN-Meister und doch kein Meister?
Zensho W. Kopp - Sein Lehrer Viallet war lediglich Mönch unter Uchiyama, KEIN Dharma-Nachfolger,
also steht Zensho Kopp NICHT in einer Übertragungslinie des Zen und keinesfalls in einer von Antaiji.
Zensho Kopp ist KEIN autorisierter Zen-Lehrer.
Über Wolfgang Kopp wird gerne behauptet, er sei von einem "ZEN-Meister" Soji-Enku zum ZEN-Meister ernannt worden.
Sojo-Enku, ist ein Franzose mit Name Francois-Albert Viallet, der 1977 in Frankfurt gestorben war.
Dieser war ein Schüler Deshimarus. Aber (wie unten im Zitat zu lesen) da Deshimaru weder Meister noch Lehrer des ZEN war,
als er nach Europa kam, hatte er keine seiner Schüler zum ZEN-Meister ernannt.
Aber Viallet war auch Schüler von Kosho Uchiyama und wurde von diesem in Antai-ji zum Mönch mit dem Namen Soji-Enku ernannt.
Viallet, Sojo-Enku, war von Kosho Uchiyama nie zum ZEN-Lehrer oder ZEN-Meister ernannt worden -
siehe z.B. hier bei Wikipedia ...
Deshimaru stammte in Japan von einer SotoZenLinie ab und behauptete,
Schüler und Nachfolger des berühmten ZenMönchs Kodo Sawaki (18801965) gewesen zu sein.
Dies wurde und wird jedoch von anderen, heute noch lebenden Schülern Sawakis bestritten.
In der Tat erhielt Deshimaru kein formelles 'Shiho' (die offizielle Bestätigung als
'DharmaErbe') von Sawaki, sondern von Yamada Reirin.
Auch lebte er nie in einem Kloster, sondern folgte Sawaki nur gelegentlich auf dessen Sesshins.
Der Fall des Christ-Buddhisten Williges Jäger:
"Da ich innerhalb dieser Linie keine eigenen Lehrer/innen ernennen konnte,
sah ich mich im Hinblick auf meine vielen Schüler/innen dazu gezwungen, meine eigene Sangha zu gründen."
"Warnung" vor den folgenden Meistern und buddhistischen Richtungen:
"Der umstrittene buddhistische Guru (Lama) Ole Nydahl, der auch über eine Gemeinschaft in der Steiermark verfügt
und für weit rechts stehende Aussagen kritisiert wird, drohte dem LOGO ESOinfo&service mit Konsequenzen,
wenn weiterhin ein kritisches Zitat über ihn ... zu finden sei.
Auf meine wiederholten Rückfragen antworteten die Anwälte des buddhistischen Gurus nicht.
Drohungen und Versuche, Kritik zu unterbinden und das LOGO ESOinfo&service 'mundtot' zu machen gab und gibt es immer wieder.
Es ist demokratiepolitisch bedenklich, dass Gruppen, die Religionsfreiheit fordern, keine Meinungsfreiheit zugestehen."
"Man verweist uns stets auf das Wort Demokratie, aber im Fall der AZI dient das in Wirklichkeit nur dazu,
die geschickten Manipulationen einiger ehrgeiziger, aber charakterloser Personen zu vertuschen".
Ausdrücklich warf er der Vereinigung 'Sippenwirtschaft und Klüngelei' vor.
"...ein Zen-Meister hängt sich auf, ein anderer wird trunksüchtig, viele werden habgierig."
Der Lamaismus, hielten die SPD-Frauen ihrem Parteifreund Schily entgegen, sei "geprägt von Gewalt und Unterdrückung der Bevölkerung, Dämonenglauben, systematischem Missbrauch kleiner Kinder und frauenverachtenden Ritualen". | |||||