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Suchworte unter denen diese Web Seite zu finden ist: zen buddhismus budhismus buddismus buddha erleuchteter lehrer tao taoismus daoismus chan heute kritik psychoanalyseerleuchtung nirvana satori kensho koan mundo im zen buddhismuserleuchteter meister roshi osho lehrer und mönch C. G. Jungzen meister ZEN Buddhismus61137 Schöneck, Hanau, Bad Vilbel Offenbach, Wiesbaden bei Frankfurt in Hofheim, Hessen, Deutschland ZEN-Buddhismus | ||||||
| ZEN-Meister und sonstige Titel !
"Und ich möchte die Frage stellen nach der ganzen institutionalisierten Bestätigung der Erleuchtungserfahrung
(oder Kensho in japanischer Zen-Tradition), die so sehr gepriesen und gesucht wird in den Zen-Traditionen,
die von Japan nach Amerika gebracht wurden.
Ist es wirklich Erleuchtung, wenn sie verwendet wird wie ein Hochschuldiplom oder eine ähnliche Leistung,
um den eigenen Studien innerhalb einer vorgegebenen Struktur Bedeutung und Prestige zu verleihen."
"Was könnte absurder sein, als diesen ganzen Unsinn im Westen in der Maske von 'Zen' einzuführen?
Was haben Übertragungs- Linien und spaltendes Sektenbewußtsein mit Buddhismus zu tun?"
ZEN-"Meister"!?
"Einst fragte ein Schüler seinen Meister:
"Warum gibt es in diesem Land viele mittelmässige Lehrer die soviele Schüler anziehen und die wahren Lehrer werden nicht verstanden?"
ZEN -Meister, -Lehrer, -Priester, Roshi, Osho, ...
"Ein System kann nur insofern intelligent sein, als die Leute, die sich in dem System bewegen, intelligent sind
- und das scheint nicht immer der Fall zu sein.
Wir wissen aus Japan, um nur ein Beispiel zu nehmen, dass die Autorisationen im Tempel in Familientradition weitergegeben werden.
Dass also die Väter darauf schauen, dass ihre Söhne - unabhängig von ihren spirituellen Qualitäten -
in irgendwelchen Klöstern zu Ehren kommen. Das ist natürlich korrupt ...
Das System der Autorisation ist also keine Garantie für Qualität ...
Ich hinterfrage darum die ganzen Autorisationen heute sehr. Zumal ein Mensch, der vor zehn Jahren glaubwürdig die Lehre weitergeben konnte, heute den Kriterien vielleicht nicht mehr standhalten kann."
In Japan wird am meisten der Status ZEN-Priester angestrebt. Das hat seinen Grund in den vielen kleinen ZEN-Tempeln in Japan, die meist in privatem Familienbesitz sind und den Besitzer ein gutes Einkommen bescheren, durch ZEN-buddhistische kostenpflichtige Dienstleistungen, wie z.B. die Beerdigung. Jeder Japaner will so beerdigt werden.
"In vielen Fällen ist das Geschäft mit dem Tod sehr einträglich,
was an den dicken Autos vor solchen Familientempeln
und am entsprechend schlechten Ruf der buddhistischen Mönchsschaft abzulesen ist."
"Weshalb agieren die Priester des Zen-Buddhismus, der im Westen vor allem mit Meditation, Mystik und schlichten Ästhetiken assoziiert wird, in Japan vor allem als Spezialisten für den Tod?
Was hat das „stille Sitzen“, das im Mittelpunkt des Zen-Buddhismus steht, mit Totenritualen zu tun?"
Die Besitzer dieser kleinen Tempel möchten natürlich ihr "Unternehmen" ihren Kindern vermachen / vererben. Insofern werden viele japanischen junge Männer "zwangsweise" in ein ZEN-Kloster geschickt, um dort den "Abschluss" als ZEN-Priester zu machen. Diese jungen Japaner in den ZEN-Klöstern haben kaum wirkliches Interesse an ZEN und Erleuchtung - sie lassen das ganze nur deswegen über sich ergehen, um sich den Erwartungen ihrer Eltern zu fügen und einen Lebenswerwerb zu haben. Diese ZEN-Priester sind damit i.d.R. in keiner Weise erleuchtet und nur auf das Geldverdienen mit ZEN aus. Insofern wird der grossen japanischen SOTO-ZEN-Richtung häufig zurecht vorgeworfen, sich nur noch um die kostenpflichtigen Bestattungsrituale zu kümmern und den lebendigen ZEN aussterben zu lassen.
"... in der Zen-buddhistischen Soto-Schule eine mindestens einjährige Ausbildungsphase in einem Kloster an.
Während dieser Zeit üben sich die künftigen Priester in monastischer Disziplin, zu der auch lange und intensive Phasen des „stillen Sitzens“ gehören."
"... entschloss ich mich ... in eines der offiziellen buddhistischen Priesterseminare einzutreten ...
Die Mönche dort genossen alle Freiheiten, die man sich in einem Zenkloster wünschen kann,
so verbrachte ich die ersten 4 Monate mit Schlafen.
... der größte Teil der Zeit stand den Mönchen für eigene Aktivitäten zur Verfügung: ...
Tee zubereitete ... lasen Comic-Hefte ... tranken den einen oder anderen Becher Sake."
ZEN-Priester kann man wohl auf 2 Wegen werden. Man kann dazu geweiht oder "formell" ausgebildet werden. Da dieser Titel wohl relativ schnell und "leicht" zu bekommen ist, wohl manchmal auch direkt gekauft werden konnte, gibt es hier im Westen auch einige "ZEN-Meister", die wohl nur "ZEN-Priester" sind. Es gibt auch ganz wenige sehr berühmte ZEN-Priester, wie z.B. D.T. Suzuki, die viel geleistet haben. Was wir hier ZEN-Priester bezeichnen, wird in Ostasien wohl häufig auch Osho genannt. Der Titel Osho wird (regulär) wohl Mönchen nach ihrer Ausbildung vergeben, wenn sie Lehren dürfen. Da aber auch für Japaner alle ZEN-Mönche "gleich" aussehen (Glatze und schwarzen Umhang) wird dort einfach jeder Mönch mit Osho angesprochen ... Wobei es hier wiederum noch feinere Unterschiede geben kann, die ich auch nicht alle kenne und Deiner Erleuchtung auch nicht dienlich sind. Ein ZEN-Priester ist wirklich nur für (ZEN-)buddhistische Rituale da und nicht um Schüler zur Erleuchtung zu führen ...
Mit 13 wurde er Priester.
"Da die heutigen Zen-Priester im allgemeinen nicht über Bildung und Wissen verfügen, sind sie nicht in der Lage,
unabhängig über Dinge nachzudenken und ihre eigene unabhängige Meinung zum Ausdruck zu bringen.
Dies ist eine große Schwäche." Brian Victoria schreibt dann:
"Ein Resultat dieser "großen Schwäche" sei die Kollaboration des Zen im Krieg gewesen, einschließlich der Verbreitung regierungskonformer Propaganda,
allerdings auch das plötzliche Eintreten für Weltfrieden und die Demokratie unmittelbar nach Kriegsende.
Nach Suzukis Ansicht wäre es gerechtfertigt, solche Priester als Kriminelle zu bezeichnen."
ZEN-Bonze: Roshi heisst eigentlich so viel wie "alter Lehrer". Ursprünglich wurde dieser Titel von keiner ZEN-Schule oder keinem ZEN-Lehrer verliehen. Die Menschen selbst betitelten einen sehr fähigen ZEN-Meister als Roshi - d.h. dieser Titel musste schwer erarbeitet werden und konnte nur durch ein persönliches, bespielhaftes und anerkanntes Leben erlangt werden. Auch später war nicht jeder ZEN-Meister gleich ein Roshi, sondern musste noch "Reife" und Erfahrung erlangen. In der Soto-Schule wiederum wird wohl aber jeder ältere Mönch respektvoll mit Roshi angesprochen.
Im heutigen Japan, in dem die wahren Meister selten geworden sind, sind die Maßstäbe weniger streng.
Sehr zum Schaden der authentischen Zen-Tradition werden Zen-Mönche oft allein schon aus Hochachtung vor ihrer Position und ihrem Alter (über 50 Jahre) als Roshi angesprochen.
In der Soto-Schule wird ein ZEN-Meister mit Dendokyoshi bezeichnet.
Es ist naheliegend, dass ein ZEN-Abt der Leiter eines ZEN-Klosters ist.
Er ist insofern mit für das wirtschaftliche Überleben des Klosters und die Ausbildung von neuen ZEN-Mönchen zuständig.
Damit ist dies so zu sagen in einer Person: ein Lehrer, ein Priester, ein Roshi und ein Meister.
Häufig wird so ein ZEN-Kloster von den Mönchen dominiert und hat der Abt nicht sehr viel im Alltag zu sagen.
Mittlerweile gibt es ja einen deutschen als ZEN-Abt, der Muho im Kloster Antaiji in Japan.
"Qualifikationen für die höheren Ränge erfordern weder Praxis noch Erkenntnis."
ZEN-Lehrer ist auch so ein typischer neuer und westlicher Begriff. Häufig kann man bei langjährigen ZEN-Schülern noch keinerlei "Erleuchtung" feststellen, aber diese würden doch gerne einmal eine eigene ZEN-Gruppe aufmachen und leiten wollen. In diesen Fällen vergeben ZEN-Meister dann gerne den Titel "ZEN-Lehrer" oder erteilen eine (begrenzte) Lehrerlaubnis. Diese ZEN-Lehrer nehmen es natürlich wohlwollen hin, wenn man sie schon ZEN-Meister nennt, obwohl das nicht stimmt und ihr Meister dem auch widersprechen würde. ZEN-Lehrer sollten sich damit schon in den ganzen Ritualen, Schriften, Regeln und Anleitungen zur Meditation auskennen. Sie habe aber keine pädagogische Ausbildung oder sind auch nicht besonders befähigt zu Lehren - insofern ist das "Lehrer" sehr irreführend. ZEN-Lehrer sind in keiner Weise erleuchtet und häufig nur die "verlängerte" Hand eines "richtigen" ZEN-Meisters. Wenn ein ZEN-Meister dies "hauptberuflich" ausübt und vom Geld seiner Schüler und Anhänger leben muss, dann muss er sich schon sehr viel einfallen lassen, wie er zu genug Geld kommt, um ein (zu!) angenehmes Leben führen zu können. Er muss also so viele Anhänger wie möglich finden und wenn möglich "reiche". Dann lebt er von "Spenden" zu jeder Gelegenheit und für jeden Meditationsabend. Dann bietet er auch noch vielfältige Kurse / Seminare an mit denen er zu (viel) Geld kommt. Wenn er nun in seinem Gebiet nicht mehr zu mehr Teilnehmer kommen kann, dann schickt er einzelne ZEN-Schüler als ZEN-Lehrer in andere Regionen. Diese werben dort wieder Schüler an und schicken diese auf (kostenpflichtige) Veranstaltungen ihres Meisters - somit geht es diesem finanziell noch besser ... Dies ist ganz klar eine missionarische Tätigkeit, von der Buddha selbst abgeraten hat und heute auch z.B. der Dalai Lama!
"Mich wundert es immer wieder, dass Buddhisten, die sich mit der Lehre vom "Nicht-Selbst" beschäftigen (sollten),
so viel Wert auf Titel und Kittel legen
und dabei gelegentlich das Maß der Bescheidenheit und Redlichkeit außer Acht zu lassen scheinen."
Ein ZEN-Lehrer kann für einen ZEN-Neuling sehr schnell in seiner Nähe zu finden sein, er kann einem auch die nötigen Grundlagen mitgeben, aber mehr sollte man nicht erwarten. Häufig scheitert die Vermittlung dieser Grundlagen schon daran, dass er es didaktisch nicht vermittel kann ... Die typische Gefahr, solcher ZEN-Lehrer besteht darin, dass sie (nur) das machen was sie können und ihnen wichtig ist: Rutuale möglichst exakt vermitteln und deren Befolgung von den Schülern möglichst exakt ein zu fordern. Aber dass ZEN etwas ganz anderes ist, wird man bei ihnen kaum lernen.
"Bobo Roshi hat nie von jemandem inka erhalten, aber nach einiger Zeit verstummten alle Zweifel,
und er blieb als erleuchteter [wenn auch als etwas exzentrischer] Meister stillschweigend geachtet und anerkannt..."
"Das Problem ist natürlich nicht auf Soto- Zen beschränkt; japanische Rinzai- Priester kauften 'Erleuchtungszertifikate'
um in der Rangfolge zu wichtigen von der Regierung protegierten Positionen aufzusteigen."
ZEN-Meister selbst ist ein sehr schwammiger Begriff und kann z.B aus diesen Gründen erlangt werden:
"Jemand, der sich selbst für einen Zenmeister hält und auch von anderen so behandelt werden möchte, ist nur ein Kindskopf.
Ein wirklicher Zenmeister macht sich überhaupt keine Gedanken darüber, ob er nun ein Zenmeister ist oder nicht."
Zensho W. Kopp - Sein Lehrer Viallet war lediglich Mönch unter Uchiyama, KEIN Dharma-Nachfolger,
also steht Zensho Kopp NICHT in einer Übertragungslinie des Zen und keinesfalls in einer von Antaiji.
Zensho Kopp ist KEIN autorisierter Zen-Lehrer.
"Aus offizieller Sicht hat Taisen Deshimaru das Shiho von seinem Meister Kodo Sawaki nicht formell erhalten,
auch hat Deshimaru keine offiziellen Shiho seinen europäischen Schülern gegeben.
... die Dimension und Nachhaltigkeit von Deshimarus Wirken konnten schwerlich bestritten werden.
Doch nach Deshimarus Tod wurde die Lage für einige seiner Schüler unbequem, die von der Shumucho nicht offiziell beglaubigt waren
und im Vergleich zu Lehrenden in Amerika und Japan nicht als Außenseiter betrachtet werden wollten."
ZEN-Meister-Titel oder -Ernennung
"Besonders verdächtig ist es, wenn ein Meister auf seiner Homepage oder anderswo einen Brief oder ähnliches vorweist, um eine Lehrberechtigung zu zeigen.
Wirkliche Meister haben solche 'Beweise' nicht notwendig, ..."
Wie erleuchtet waren und sind ZEN-Meister?
"... und habe mehr als ein Dutzend Zen-Meister besucht. ...
Auch diese Ehrwürdigen Meister des Zen, die ich alle besucht habe,
hatten nichts Besonderes erlangt, von dem andere etwas haben könnten."
"Diese Grünschnäbel-'Meister' heutzutage, die am Wegrand predigen - sie stopfen all den Reis in sich hinein,
den sie bekommen können, und verlangen, verehrt zu werden. Dann versammeln sie hunderte Gefolgsleute um sich
und behaupten: 'Ich bin der Meister. Ihr seid die Schüler.'"
"Im japanischen Soto- Zen wurde von Manzan Dôhaku [1636-1714] ...
dafür gestritten, man solle, geschuldet dem pyramidalen, hierarchischen Aufbau
der Tempel-Linie, eine formale Übertragung gelten lassen, egal, ob der Betreffende ein
Erwachenserlebnis hatte oder nicht."
Titel und Anrede im Zen-Buddhismus Zen-Meister in der Soto-Schule werden ... | |||||