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Psychoanalyse und Zen Buddhismus

Mein
ZEN-Spruch  
des Tages:

Alan Watts


Darum spiegelt jedes Koan das ungeheure Koan des Lebens wieder.

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Psychoanalyse und Zen !

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"...geht aus den verfügbaren Daten ganz klar hervor, daß unsere ‘Jagd nach Glück’ nicht zu Wohl-Sein führt. Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig , jene Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt, jene Zeit "totzuschlagen", die sie ständig einzusparen versuchen."
Erich Fromm

"Es kommt manchmal vor, daß wir uns allzusehr in die genannten Dinge verrennen. Wir bewundern sie, glauben blind daran, werden verrückt und fanatisch, da wir diese Hirngespinste mit einem Scheinleben füllen. Wir verwechseln völlig diese rein begrifflichen Existenzen mit der wahren Lebenserfahrung, die etwas Gegenwärtiges ist. Wir tun Dinge, die unser wahres Leben ersticken."
Uchiyama Roshi

C.G. Jungs Schriften kenne ich ja schon lange, länger als ZEN. Er ist ja schon auch auf die ostasiatische Kultur gestossen und hat sich intensiv mit dem I Ging beschäftigt und Bezüge zum kollektiven Unbewussten und seiner Synchronizität hergestellt. Nachdem mir dann noch weitere Schriften zur Psychologie, zur Psychoanalyse und ZEN bekannt geworden sind, gehören diese Verbindungen auch auf eine (westliche) ZEN-Seite.
Ich fasse das Thema sogar noch weiter und sammle auf dieser Seite alle psychologsichen und psychotherapeutischen Themen.

"Paradoxerweise stellt sich heraus, dass die religiösen Gedanken des Ostens dem westlichen rationalen Denken kongenialer sind als die religiösen Gedanken des Westens selbst."
Erich Fromm

Erleuchtung und "Normalität"!
Es ist mittlerweile eine Tatsache, dass einige Erleuchtete oder Menschen mit Erleuchtungserlebnissen in ihrer Umwelt als "un-normal" auffallen und manchmal auch nicht mehr alleine lebensfähig sind. Diese kann man dann schon mal in entsprechenden Kliniken oder bei Therapeuten finden. Diese Menschen fallen eben aus unserem gesellschaftlichen Raster heraus, weil sie Dinge, Wirklichkeiten, Ebenen/Dimensionen der Realität erfahren haben, welche ihnen nicht nur die Sprache verschlägt, sondern welche sie auch nicht in "vernünftigen" Worten anderen mitteilen können. Nicht vorbereitet auf solche Erfahrungen oder Betreut durch einen (erfahrenen!) ZEN-Meister, kann es einen ZEN-Schüler danach schwer fallen, dies wieder in den Alltag integrieren und damit unter "normalen" Menschen wieder leben zu können. ZEN-Meister sind einfach "ver-rückt", aber wieviele Genies in Wissenschaft und Kunst waren es nicht auch?

"Es gibt keine Beschreibung dieser Entwicklungsschritte ... den physischen und sozialen Einflüssen, ganz zu schweigen von den Problemen der modernen Gesellschaft. Die Meditation, wie man vielleicht hoffen würde, kann diese Probleme nicht einfach überspringen ... Jack Kornfield, der auch betont, dass eine Person in der Meditation zwar fortgeschritten sein kann und gleichzeitig noch neurotische Aspekte in seinem Wesen behält, die davon kaum beeinflusst werden."
Buddhismus und Psychotherapie

Was ist Erleuchtung oder "Satori"?
Nachfolgend ein Zitat von C.G. Jung mit dem er in seinen letzten Jahren bestimmt nicht mehr so einverstanden gewesen wäre, das uns aber zeigt, dass wir es hier mit einer psychischen und keiner materiellen Welt zu tun haben:

"Auch die Einbildung ist ein psychischer Vorgang, weshalb es völlig irrelevant ist, ob eine Erleuchtung "wirklich" oder "eingebildet" genannt wird. Der, welcher eine Erleuchtung hat oder zu haben vorgibt, meint auf alle Fälle, erleuchtet zu sein ... Selbst wenn er löge, wäre seine Lüge eine seelische Tatsache."
Carl Gustav Jung

In der Psyche ist die Grenze zwischen Einbildung und Realität nicht mehr genau auszumachen. Es ist auch zu bedenken, dass nach manchen Konzepten erst der Geist / die Psyche sich ihre Realität schaft. In den nachfolgenden Zitaten lässt sich C.G. Jung über den Inhalt des Satori aus:

"... es handel sich nicht um mystifizierende Geheimniskrämerei, sondern um ein Erlebnis, das allen die Sprache verschlägt. Satori kommt als ein Unerwartetes, nicht zu Erwartendes."
Carl Gustav Jung im Vorwort zu: Die grosse Befreiung

"dass es sich ... im Satori um ein natürliches Geschehen handelt, ja sogar um etwas dermassen Einfaches, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht, und wenn man es erklären will, immer gerade das sagt, was den anderen in die grösste Verwirrung stürzt."
Carl Gustav Jung

Er stellt hier fest, dass "Satori" kein mystisches, kein geheimnisvolles oder gar esoterisches Erlebnis ist, sondern ein ganz natürlicher Vorgang, den aber wohl nur wenige Menschen "entdecken". Da dieser Vorgang aber nicht in Worten mitgeteilt werden kann (es gibt keine begreifbaren Worte dafür!), muss jeder dies schon selbst erfahren.

"Aber dieses Heil, das im ZEN erfahren wird, ist nicht identisch mit der Heilung einer Neurose."
Buch von Ericht Benz: ZEN in westlicher Sicht.

Der Weg zur Erleuchtung!
Erich Fromm formuliert ganz im Sinne des Buddhismus, dass der "normale" Mensch sich im "Halbschlaf" befindet. Er steht mit der Wirklichkeit nur teilweise in Verbindung und lebt vorallem in Fiktionen:

"Er (der Mensch) ist sich haupsächlich seiner Fiktionen bewusst; er kann sich der Wirklichkeit, die hinter diesen Fiktionen steckt, bewusst werden."
Erich Fromm aus dem Buch Zen-Buddhismus und Psychoanalyse

"Dieses Erlebenskonstrukt wird manchmal auch als »inneres Weltmodell« bezeichnet, für das charakteristisch sei, das ihr Inhalt mit der Realität verwechselt wird."
Prof. Dr. Zwiebel

C.G. Jung deutet an, wie man (systematisch) die Erleuchtung erlangen kann. Er sieht genauso wie ZEN, dass der unkontrolliere Gedankenfluss das Problem ist und dieser aus unserem Unbewussten ständig genährt wird. Sobald wir unser Unbewusstes wieder annehmen und in unsere Persönlichkeit wieder integrieren, öffnen wir der Erleuchtung alle Tore. Auch Freud argumentiert in die gleiche Richtung ...

"Die Verdrängung (der Gedanken in Meditation) erfolgt im Zen in der Regel dadurch, dass den Inhalten die Energie entzogen und entweder auf die Vorstellung der Leere, oder auf das Koan übergeleitet wird. ... Dadurch vermehrt sich die Bereitschaft der unbewussten Inhalte, ins Bewusstsein einzubrechen. ... Der Zusammenhang ist ein im wesentlichen kompensatorisches Verhältnis: Die Inhalte des Unbewussten bringen nämlich alles an die Oberfläche, was im weitesten Sinne zur Ergänzung, d.h. zur Ganzheit der bewussten Orientierung nötig ist."
Carl Gustav Jung

"Wenn das Unbewusste bewusst wird, verwandelt sich die blosse Idee der Universalität des Menschen in die lebendige Erfahrung seiner Universalität; es ist die empirische Verwirklichung der Menschlichkeit."
Von Freud aus dem Buch: Zen-Buddhismus und Psychoanalyse

"Der Vorgang des Satori ist gedeutet und formuliert als ein Durchbruch eines in der Ichform beschränkten Bewusstseins in die Form des nicht-ichhaften Selbst."
Carl Gustav Jung im Vorwort zu: Die grosse Befreiung

"die Erleuchtung ... sei ein Zustand, in dem der Mensch mit der Wirklichkeit in sich und ausserhalb seiner vollkommen übereinstimmt."
Erich Fromm im Buch: Zen-Buddhismus und Psychoanalyse

Wie C.G. Jung es oben auf den Punkt bringt, sind die unbewussten Inhalte, deren Anzahl und deren Problematik das Hinderniss zur Erleuchtung. Nachfolgend lesen wir, dass geistig-seelische Gesundheit zur Erleuchtung führen, tiefer sitzende Probleme und Inhalte (für den Betroffenen häufig) unerwartet in Psychosen ausbrechen können:

"Zum einen werden körpereigene Morphine freigesetzt, zum anderen werden ähnlich, wie bei einer Psychoanalyse, tiefste seelische Bereiche berührt und je nach psychischer Stabilität oder Destabilität könnten auch Psychosen ausbrechen."
Heinz Sandmann zu ZEN

"Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass eigene ungelöste emotionale Probleme oft zu erheblichen Widerständen in der meditativen Praxis führen und eine Realisierung des Weges gleichsam permanent zu blockieren drohen. Dem entspricht die Auffassung, dass die Neurose in der Regel nicht durch Erleuchtung »geheilt« werden kann."
Prof. Dr. Zwiebel

"Für die Vorstellung vom Nirvana können keine besseren Begriffe vorgeschlagen werden, als die der idealen menschlichen Reife und geistig-seelischer Gesundheit."
Buch: Zu den Quellen des Buddhismus von Antony Fernando

"In der Zen-Übung heilt sich gewissermaßen jede/r selbst. Jede/r ist sein/ihr eigener Therapeut/Therapeutin."
Dr. Herbert Gröger, Luigi Trenkler

Für jeden Einsteiger in die ZEN-Meditation ist es wichtig, dies selbst zu beurteilen, ob hier noch gravierende Problem verarbeitet werden müssen und sei es durch einen Therapeuten. Auch wenn es manchmal gerne heisst, dass so ein "Einsteiger" besser unter einem "Meister" und nicht alleine üben sollte, so sind doch die Erwartungen an einen Meister hier viel zu hoch: dieser hat in diesen Themen i.d.R. keinerlei Ausbildung oder gar Erfahrung.
Wie nachfolgendes Zitat zeigt, war Freuds Ziel im Ergebnis dasselbe wie das eines ZEN-Anhängers. Eigentlich damit auch dasselbe Ziel, wie es zuvor schon von C.G. Jung zitiert wurde ...

"(Freuds) Ziel war die Beherrschung irrationaler und unbewusster Leidenschaften durch die Vernuft; die Befreiung des Menschen innerhalb seiner Möglichkeiten aus der Macht des Unbewussten. Der Mensch musste sich der unbewussten Mächte in ihm bewusst werden, um sie zu beherrschen und in der Gewalt zu haben."
Buch: Zen-Buddhismus und Psychoanalyse von Erich Fromm

Erfahrung und Worte!
Im ZEN wird immer wieder betont, dass man die Wahrheit und Realität nur erfahren kann - mit jedem Wort darüber manipuliert man sie und macht sie kaputt. Nachfolgend sieht auch Erich Fromm dies aus Psychoanalytischer Sicht:

"Sobald ich etwas durch ein Wort ausgedrückt habe, findet eine Entfremdung statt, und die volle Empfindung ist bereits durch das Wort ersetzt. Die volle Empfindung besteht tatsächlich nur bis zu dem Augenblick, wo sie sprachlich ausgedrückt wird."
Buch: Zen-Buddhismus und Psychoanalyse von Erich Fromm

Die "Unfälle" der ZEN-Meister und -Lehrer landen bei der Psychoanalyse!
Leider gibt es geradezu eine "Schwemme" von (neuen/jungen) Meistern und Lehrern im ZEN. Meist reicht es ihnen Kurse bei anderen ("zertifizierten") Meistern zu buchen oder mal den Haupttempel in Japan einige Zeit aufzusuchen und man erhält nach nicht mal zwei Jahren die Erlaubnis eigene Schüler anzunehmen. Weder haben diese die nötigen Erkenntnisse durch eigene Erleuchtung, noch haben Sie jemals durch eigene intensive Praxis mit vielen anderen Schülern, Erfahrung sammeln können, wie "Problemfälle" zustande kommen und wie man mit ihnen umgehen kann. Wenn sie dann ihre eigenen Schüler haben, landen diese Problemfälle im günstigsten Fall beim nächsten Therapeuten oder Psychoanalytiker. Was kann hier "schiefgehen"?

  • ZEN-Schüler machen sich Abhängig von einem ZEN-Meister, einer ZEN-Sekte und deren "religiösen" Versprechungen, die der Übende nie erreichen wird. Schüler opfern dann ihr "ganzes Leben" einer solchen Abhängigkeit, ihr ganzes Geld, ihre ganze beruflichen und anderen Perspektiven.
  • Gerade ZEN-Schülerinnen können in die Gefahr geraten, dass ein (männlicher) Meister ihre Abhängigkeit für seine sexuellen Ziele missbraucht.
  • "Gehirnwäsche": auch wenn das Wort leider so negativ besetzt ist, muss ein Schüler sehen, dass er durch die Meditation und durch Erleuchtungserlebnisse die Welt ganz anders wahrnehmen wird und eine andere Einstellung zur Welt gewinnt. Solange sich der Mensch damit positiv entwickelt, mag daran auch nichts grundsätzlich falsch sein. Aber wenn er danach nicht mehr unter anderen Menschen in Beruf und Gesellschaft alleine lebensfähig ist und seinen Alltag nicht mehr eigenständig bewältigen kann, dann wird das zu einem Fall für den Therapeuten.
  • Alleine schon eine Meditation, kann schon mal dazu führen, dass ein ZEN-Schüler den Zustand / die Emotionen einer Meditation am Ende der Meditaion nicht mehr "ablegen" und mit in den Alltag nimmt. Hier kann er z.B. weder klar sehen noch denken.

"Von 'Gehirnwäsche' im klassischen Sinne spricht man überwiegend dann, wenn eine körperliche oder psychische Zwangswirkung angewandt wird, deren sich der Betroffene bewußt ist. Derartige offene Zwangsmethoden kommen heutzutage - selbst bei Sekten - in aller Regel nicht mehr zur Anwendung. Der Prozeß des 'Mind control' erfolgt vielmehr auf subtile Weise und ohne jegliche Zwangsanwendung. ... Das entscheidende ist, daß den Betroffenen das Vorhandensein einer Beeinflussung gerade verschleiert wird. ... daß es bei einer 'spirituellen' Praxis ja genau darum gehen soll, nämlich um die Neubewertung des persönlichen Lebens und Weltbildes. Dagegen ist per se auch nichts einzuwenden. Im Falle von 'Mind control' wird diese Neubewertung jedoch ... von außen und mit Hilfe von manipulativen Techniken herbeigeführt."
Zen und 'Mind Control'

Selbst eine seriöse buddhistische Richtung in Deutschland mit keinem unerfahrenen Lehrer, hat nach einer Meditationswoche einen Patienten für einen Analytiker produziert, der auf Jahre hin behandelt werden musste, um wieder ein "normales" Leben führen zu können.

"Therapien können im Prinzip nichts anderes als ohnehin vorhandene Selbstheilungskräfte des Körpers aufzugreifen und zu unterstützen. ... Die Traumatherapie geht generell in drei Stufen vor : In einer ersten Stabilisierungsphase muss der Patient lernen, eindringende Erinnerungsbruchstücke, Unruhe - und Angstzustände selber wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei können verschiedene Übungen helfen. Diese sind häufig von Patienten selber erfunden worden oder sie stammen aus bestimmten religiösen Zusammenhängen, zum Beispiel dem Zen-Buddhismus."
Die Traumasymptome können verschwinden, die Narben bleiben...

Resume:
Die Psychoanalyse / Analytischen Psychologie kann uns die Wandlungen im Menschen auf dem ZEN-Weg und in/nach der Erleuchtung in westliche und wissenschaftliche Begriffe fassen. Erleuchtung wird damit nicht mehr zu einem zufälligen und unkalkulierbaren Ereignis sondern die Wandlungen des ZEN-Suchers, seine Zwischenetappen und sein "Endziel" sind klar benennbar und können ganz konkret angegangen werden. Selbst die Erleuchtung wäre danach ein objektiv feststellbarer Zustand.

"Ein wirkliches Geheimnis. Es handelt sich nicht darum, daß etwas anderes gesehen wird, sondern daß man anders sieht. Es ist, wie wenn der räumliche Sehakt durch eine neue Dimension geändert worden wäre.."
Carl Gustav Jung

Der Effekt des Double Bind:
Dieser Effekt ist schon vor längerer Zeit entdeckt und so benannt worden. Heute wird dieses ansich wichtige Thema kaum noch aufgegriffen. An dieser Stelle ist es interessant, dass ZEN-Meister diesen Effekt nutzen um Schülern den "Boden unter den Füssen weg zu ziehen" den Verstand zum Stillstand zu bringen und einem "Erleuchtungsmoment" den Weg zu bereiten.
Wie stellt sich dieser Effekt da? Wenn man jemandem eine Widersprüchliche Information gibt, z.B. mit Worten "Ja" sagen, aber mit der Körperhaltung und Gestig "Nein" meinen. Jemand der dies häufig erlebt (z.B. wärend seiner ganzen Jugend durch die Eltern) bekommt gravierende psychische Probleme, die therapiert werden müssen. Es ist insofern schon "heikel", wenn Meister so etwas anwenden (und die Schüler das gar nicht erkennen können!) ohne, dass sie volle Kontrolle über den Schüler haben. Und wenn sie volle Kontrolle über den Schüler haben, ist es in anderer Hinsicht äusserst bedenklich ... also sollte seriöser Weise auf diese Methode verzichtet werden!

"Wir meinen, dass der Schizophrene sich ständig in der gleichen Situation befindet wie dieser (ZEN-)Schüler, nur dass er eher so etwas wie Desorientierung erlangt statt Erleuchtung."
Der Effekt des Double Bind

Interessante Links: Auf dem Wege zu einer Schizophrenie-Theorie - Der Effekt des Double Bind
Zen und systemische Psychotherapie
Buch von Ernst Benz: ZEN in westlicher Sicht, ZEN-Buddhismus - ZEN-Snobismus
Weg zum Selbst: Zen-Wirklichkeit